Oscillatory and non-oscillatory linear difference equations of the second order. (Q1473330)

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scientific article; zbMATH DE number 2616556
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    English
    Oscillatory and non-oscillatory linear difference equations of the second order.
    scientific article; zbMATH DE number 2616556

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      Oscillatory and non-oscillatory linear difference equations of the second order. (English)
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      1914
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      Eine homogene lineare Differenzengleichung zweiter Ordnung \[ (1)\qquad \varDelta^2y()+p(i)y(i+1)+q(i)y(i)=0, \] worin \(p(i)\) und \(q(i)>-1\), reell und für alle ganzzahligen \(i\) im Intervall \(x_0\leqq i\leqq X_0-2\) defniert sind, heißt im Intervall \(x_0\leqq x\leqq X_0\) oszillatorisch oder nichtoszillatorich, je nachdem sie mindestens eine nicht identisch veschwindende Lösung hat oder nicht hat, die in diesem Intervall mehr als einen ``Knotenpunkt'' besitzt. Dabei ist der ``Knotenpunkt'' folgendermaßen definiert: Eine reelle Lösung der Differenzengleichung (1) kann in der Kartesischen Ebene als eine Reihenfolge isolierter Punkte dargestellt werden; diese können durch Strecken verbunden werden, welche i. a. einen gebrochenen Linienzug, die ``graphische Lösung'' bilden; ein Schnittpunkt derselben mit der Abszissenachse wird ``Knotenpunkt'' genannt. -- Im ersten Teile (\S\ 1) stellt Verf. in verschiedener Form die notwendigen und hinreichenden Bedingungen dafür auf, daß die Gleichung (1) in einem \textit{endlichen} Intervall nichtoszillatorisch ist. Im zweiten Teile (\S\S\ 2-4) wird die Untersuchung für die unendlich großes Intervall durchgeführt, dabei werden in bemerkenswerter Weise die Lösungen der Differenzengleichung mit denen einer gleichzeitig betrachteten Differentialgleichung verglichen (der diesbezügliche Satz VII wird in einem Anhang durch die Methode der sukzessiven Approxiamtionen bewiesen) und dadurch die Untersuchung der oszillatorischen Eigenschaften der Differenzengleichung (1) auf die der zugehörigen Differentialgleichung zurückgeführt, so daß die über die letztere bereits vorliegenden Resultate (\textit{Kneser}, Math. Ann. \textit{42}, 409-435 (1893); F. d. M. \textit{25}, 522) nutzbar gemacht werden können. Im \S\ 5 wird die Differenzengleichung (1) mit \textit{periodischen} Koeffizienten betrachtet; es ergeben sich folgende Sätze; 1. Wenn die Wurzeln der ``charakteristischen Gleichung'' imaginär sind, so ist die Differenzengleichung oszillatorisch. 2. Wenn die Differenzengleichung oszillatorisch ist, so nähert sich das Verhältnis der Knotenzahl einer nicht identisch verschwindenden Lösung in einem Intervall zur Länge des Intervalls einer von Null verschiedenen Grenze, wenn das Intervall unendlich groß wird; diese Grenze ist für alle Lösungen dieselbe.
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