Le grandezze coesistenti di \textit{Cauchy}. (Q1473339)
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scientific article; zbMATH DE number 2616568
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Le grandezze coesistenti di \textit{Cauchy}. |
scientific article; zbMATH DE number 2616568 |
Statements
Le grandezze coesistenti di \textit{Cauchy}. (English)
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1915
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\textit{Cauchy} versteht unter koexistenten Größen Funktionen, die in dem gleichen Bereich definiert sind und deren jede ``distributiv'' in dem Sinne \(f(x+y)=f(x)+f(y)\) ist. Der Verfasser geht eine Reihe von Spezialisationen dieser Funktionalgleichung durch, die sich unterscheiden nach der Klasse, der die Variable angehört und demgemäß auch durch den Sinn des + Zeichens. Die Addition kann sich auf reelle Zahlen erstrecken (die einzige stetige distributive Operation ist dann bekanntlich \(f(x)\equiv a\cdot x\)), sie kann auf Funktionen ausgeübt werden, so daß man distributive Funktionaloperationen erhält, sie kann endlich an Mengen und im logischen Sinne an Klassen vorgenommen werden. Mit den beiden letzten Operationen beschäftigt sich der Verfasser etwas eingehender. Die Masse und das Volumen eines Körpers sind distributive Funktionen (die Masse der Summe zweier Körper ist gleich der Summe der Massen der beiden Körper). Führt man die logische Summe in Sinne des ``oder'' ein, so kann man von distributiven Eigenschaften von Klassen sprechen, z. B. ist die Eigenschaft einer Punktmenge, unendlich viele Elemente zu besitzen, distributiv, da dann bei einer Zerspaltung der eine oder andere Teil der Menge aus unendlich vielen Punkten bestehen muß. Nach Einführung des Begriffs der ``semidistributiven'' Eigenschaft kann der Verfasser den allgemeinen Typus der Schlußweise darstellen, wie sie angewandt wird, um zu beweisen, daß eine stetige Funktion im Intervalle den Wert Null annehmen muß, wenn sie an den Endpunkten entgegengesetzte Vorzeichen aufweist, und wie sie \textit{Cauchy} unter Anwendung seines Begriffs der koexistenten Größen benutzt, um gewisse Mittelwertsätze über Masse und Dichte aufzustellen.
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