Bemerkungen über das Verfahren der sukzessiven Approximationen. (Q1473465)

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scientific article; zbMATH DE number 2616713
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    Bemerkungen über das Verfahren der sukzessiven Approximationen.
    scientific article; zbMATH DE number 2616713

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      Bemerkungen über das Verfahren der sukzessiven Approximationen. (English)
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      1915
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      Es sei \(T\) ein von einer geschlossenen, doppelpunktlosen, stetig gekrümmten Kurve \(S\) begrenztes Gebiet in der Ebene der Variablen \(x\) und \(y\); \(a,b,c,f\) seien Funktionen, die in \(T\) und aus \(S\) stetig sind und daselbst der \textit{Hölder}schen Bedingung \[ | a(x+l,y+l_1)-a(x,y)|<\gamma(| l|+| l_1|)^{\lambda},\;0<\lambda<1,\gamma\;{\text{konstant}}, \] genügen. Dann handelt es sich um die folgende Aufgabe: Es soll eine Lösung \(u(x,y)\) der Differentialgleichung \[ \frac{\partial^2u}{\partial x^2}+\frac{\partial^2u}{\partial y^2}+a\;\frac{\partial u}{\partial x}+b\;\frac{\partial u}{\partial y}+cu=f \] gesucht werden, die in \(T\) stetige partielle Ableitungen ersten und zweiter Ordnung besitzt und auf \(S\) eine vorgeschriebene Wertfolge annimmt. Durch die Arbeiten von \textit{Picard} und anderen, insbesondere von \textit{Dini} wurde mit der Methode der sukzessiven Approximationen der Beweis erbracht, daß die Lösung existiert und eindeutig bestimmt ist, wenn \(T\) hinreichend klein ist, und wenn die Randwerte als Funktion der Bogenlänge mit ihren Ableitungen erster und zweiter Ordnung stetig sind. Mit den Methoden der linearen Integralgleichungen kann dieses Resultat so ausgedehnt werden, daß die Randwerte beliebig abteilungsweise stetig und sind die Voraussetzung der Kleinheit des Gebietes überflüssig wird (vgl. \textit{L. Lichtenstein}, Math. Ann. \textit{67}, 559-575, 1909). In der vorliegenden Mitteilung wird gezeigt, wie das Verfahren der sukzessiven Approxiamtionen auch dann noch Verwendung finden kann, wenn von den Randwerten nur vorausgesetzt wird, daß sie abteilungsweise stetig sind. Die Voraussetzung aber, daß das Gebiet \(T\) hinreichend klein sein muß, ist, als in der Natur der Sache liegend, beizubehalten.
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