Beiträge zur Theorie der Variationsrechung: Die Methode von \textit{Weierstraß} im Zusammenhang mit der \textit{Jacobi- Hamilton}schen und einer Integrationstheorie von \textit{Cauchy}. (Q1473535)

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    Beiträge zur Theorie der Variationsrechung: Die Methode von \textit{Weierstraß} im Zusammenhang mit der \textit{Jacobi- Hamilton}schen und einer Integrationstheorie von \textit{Cauchy}.
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      Beiträge zur Theorie der Variationsrechung: Die Methode von \textit{Weierstraß} im Zusammenhang mit der \textit{Jacobi- Hamilton}schen und einer Integrationstheorie von \textit{Cauchy}. (English)
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      1915
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      Es wird die Theorie des allgemeinsten Problems der Variationsrechnung mit einer unabhängigen Veränderlichen behandelt, das geöhnlich als das \textit{Mayer}sche Problem bezeichnet wird, ein Name, der -- wie Verf. hervorhebt -- historich nicht grechtfertigt ist, da hierher gehörige Beispiele bereits von \textit{Euler} und \textit{Lagrange} behandelt wurden und \textit{Mayer} sich vorwiegend nicht mit diesem, sondern mit dem heute gewöhnlich als \textit{Lagrange}sches \textit{Problem} bezeichneteb beschäftige. Es handelt sich um das durch die (in deen auftretenden Differentialen von erster Ordnung positiv-homogenen) Gleichungen: \[ \varphi_{\varrho}(y_0,y_1,\dots,y_n,dy_0,dy_1,\dots,dy_n)=0\quad (\varrho=0,1,\dots,r) \] Gegebene \textit{Mayer}sche Problem. Es wird gesetzt: \[ \varOmega=\sum_{\varrho}\lambda_{\varrho}\varphi_{\varrho}, \] wo die \(\lambda_{\varrho}\) die \textit{Lagrange}schen Multiplikatoren bedeuten. Eine \((n-1)\)-parametrige Extremalenschar wird als Feld bezeichnet, wenn auf der (von ihr einfach überdecken) \(n\)-dimensionalen Mannigfaltigkeit des \((n+1)\)-dimensionalen Raumes \(R{n+1}\) der \(y\) für alle in dieser Mannigfaltigkeit liegenden Fortschreitungsrichtungen \(dy\): \[ \sum_{\nu=0}^n \frac{\partial\varOmega}{\partial dy_\nu }\delta y_\nu =0 \] ist. Die von einem solchen Extremalenfelde überdeckten \(n\)- dimensionalen Mannigfaltigkeit des \(R{n+1}\) sind identisch mit den Lösungsflächen einer partiellen Differentialgleichung einer Ordnung, der \textit{Jacobi-Hamilton}schen \textit{Differentialgleichung}. Mit Hilfe dieser Extremalenfelder kann nun die \textit{Weierstraß}sche Theorie auf das \textit{Mayer}sche Problem übertragen werden, nur erfordert ihre Durchführung, daß -- wenn es sich um dass Extremum von \(y_i\) handelt, der Ausdruck \(\frac{\partial \varOmega}{\partial dy_i}\) im betrachteten Felde nicht verschwindet. Die dabei erforderliche \textit{Weierstraß}sche Konstruktion ist sicher ausführbar, wenn eine gewisse Determinante, die \textit{Jacobische Determinante}, nicht verschwindet. Während die Extremalen unseres \textit{Mayer}schen Problems dieselben bleiben, welche der \(n+1\) Größen \(y\) auch zum Extremum zu machen sei, ist das für die \textit{Jacobische Determinante} nicht der Fall. Doch können, wenn die \(\frac{\partial \varOmega}{\partial dy_i}\) nicht verschwinden, die \(n+1\) \textit{Jacobische Determinanten} nur gleichzeitig verschwinden. Und da es nur auf das Verschwinden dieser Determinanten ankommt, so herrscht auch in dieser Hinsicht volle Reziprozität. Schließlich werden noch die besonderen Felder kurz besprochen, die gebildet werden von der \((n-1)\)-parametrigen von einem Punkte der \(R_{n+1}\) ausgehenden Extremalenschar oder von Extremalenscharen, die von einer \(k\)-dimensionalen \((k\leqq n-1)\) Mannigfaltigkeit des \(R_{n+1}\) ausgehen. Als Beispiel dient vorwiegend das Problem der kürzesten Verbindungslinie, das als \textit{Mayer}sches Problem so lautet: die der Gleichung \[ du^2-dx^2-dy^2=0 \] genügende Größe \(u\) zu einem Minimum zu machen. Auch das dazu reziproke Problem, nicht \(u\), sondern \(y\) zu einem Minimum zu machen, wird kurz behandelt.
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