Die \textit{Gauß}sche Theorie der geodätischen Linie, übertragen auf das \textit{Mayer}sche Problem der Variationsrechnung. (Q1473536)

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scientific article; zbMATH DE number 2616804
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    English
    Die \textit{Gauß}sche Theorie der geodätischen Linie, übertragen auf das \textit{Mayer}sche Problem der Variationsrechnung.
    scientific article; zbMATH DE number 2616804

      Statements

      Die \textit{Gauß}sche Theorie der geodätischen Linie, übertragen auf das \textit{Mayer}sche Problem der Variationsrechnung. (English)
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      1915
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      Die vom Verf. in den \(\S\S\;14-16\) seines Lehrbuchs der Variationsrechnung für das einfachste Problem der Variationsrechnung durchgeführten Überlegungen werden auf das \textit{Mayer}sche Problem übertragen, die durch: \[ dz=F(x,y,z,dx,dy) \] (\(F\) in \(dx\) und \(dy\) positiv-homogen von erster Ordnung) definierte Größeiner \(z\) zu einem Extremum zu machen. Es wird in geeigneter Weise der Begriff eines \textit{Feldes} von Extremalen definiert (vgl. das vorstehende Referat) und gezeigt, daß eine von den Punkten einer zur \(xy\)-Ebene parallelen Raumkurve \(R\) ausgehende einparametrige Extremalenschar ein Feld bildet, wenn zwischen Fortschreitungsrichtung \(dx,dy\) auf der Extremale und Fortschreitungsrichtung \(dx,dy\) auf der Kurve \(R\) in den Punkten von \(R\) die \textit{Transversalitätsbeziehung} besteht: \[ \frac{\partial F}{\partial dx}\delta x+\frac{\partial F}{\partial dy}\delta y=0. \] Nun werden (und dies ist die Analoge zu \textit{Gauß}' Theorie der geodätischen Linien) als krummlinige in der \(xy\)-Ebene eingeführt die Projektionen der Extremalen unseres Feldes und die Kurven, entlang deren auf diesen Extremalen \(z\) konstant ist. Die Funktion \(F\) nimmt dann eine Gestalt an, die unter Umständen das Extremum von \(z\) leicht erkennen läßt. Man erhält so das \textit{Legendre}sche \textit{Kriterium}, das sich vermöge der durch: \[ \frac{\partial^2F}{(\partial dx)^2}=F_1dy^2;\;\frac{\partial^2F}{\partial dx\partial dy}=-F_1dxdy;\;\frac{\partial^2F}{(\partial dy)^2}=F_1dx^2 \] definierten Größe \(F_1\) ebenso ausdrückt, wiee im einfachsten Falle durch die ebenso bezeichnete Größe. -- Diese Theorie wird angewendet auf die \textit{Euler}sche Aufgabe, die Kurve zu finden, entlang deren, in einem widerstehenden Mittel fallend, ein Punkte gr''oßte Endgeschwindigkeit erlangt. Schließlich wird noch die Übertragung dieser Theorie auf das allgemeine \textit{Mayer}sche Problem angedeutet.
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