Partielle Differentialgleichungen erster Ordnung und \textit{Mayer}sche Probleme der Variationsrechnung. (Q1473537)

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scientific article; zbMATH DE number 2616805
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    Partielle Differentialgleichungen erster Ordnung und \textit{Mayer}sche Probleme der Variationsrechnung.
    scientific article; zbMATH DE number 2616805

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      Partielle Differentialgleichungen erster Ordnung und \textit{Mayer}sche Probleme der Variationsrechnung. (English)
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      1915
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      Sind \(p,q,r\) homogene Ebenenkoordinaten, so hat die allgemeinste partielle Differentialgleichung einer Ordnung die Form: \[ (1)\quad F(x,y,z,p,q,r)=0 \] wo \(F\) in \(p,q,r\) homogen etwa von erster Ordnung (1) ist jedem Punkte \(x,y,z\) ein Kegel zugeordnet, der, wenn \(x',y',z'\) homogene (den Richtungskosinussen proportionale) Strahlenkoordinaten für seine Erzeugenden sind, die (in \(x',y',z'\) von erster Ordnung homogene) Gleichungen habe: \[ (2)\quad \varPhi (x,y,z,x',y',z')=0 \] Jede Lösungsfläche von (1) wird erzeugt durch eine Schar von Charakteristikenkurven, und zwar sind diese identisch mit den Extremalen des durch: \[ \varPhi (x,y,z,dx,dy,dz)=0 \] gegebenen \textit{Mayer}schen Problemes. Eine Ausnahme bildet nur der Fall, daß der Kegel (1) in eine Gerade ausartet (d. h. die partiele Differentialgleichung (1) linear ist)und daher nicht in der Form (2) geschrieben werden kann. Sodann wird dasselbe Problem in vier Veränderlichen untersucht: \[ (3)\quad F(x,y,z,u,p,q,r,s)=0 \] Es sind zwei Fälle zu unterscheiden, je nachdem der durch (3) dem Punkte \(x\) zugeordnete Kegel \(\infty ^2\) oder \(\infty ^1\) Erzeugende besitzt. Im ersten Falle kann er in der zu (2) analogen Form geschrieben werden: \[ \varPhi (x,y,z,u,x',y',z',u')=0 \] und die Charakteristikenkurven von (3) sind die Extremalen des \textit{Mayer}schen Problemes: \[ \varPhi (x,y,z,u,dx,dy,du)=0 \] im zweiten Falle kann der Kegel in der Form geschrieben werden: \[ \varPhi (x,y,z,u,x',y',z',u')=0;\;\varPsi (x,y,z,u,x',y',z',u')=0 \] und die Charakteristikenkurven von (3) sind die Extremalen des \textit{Mayer}schen Problemes: \[ \varPhi (x,y,z,u,dx,dy,du)=0;\;\varPsi (x,y,z,u,dx,dy,du)=0 \] Diese Theorie kann ohne weiteres auf den Fall von \(n\) Veränderlichen verallgemeinert werden.
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