Über die Beschränkungen analytischer Funktionen, welche durch vorgegebene Funktionswerte bewirkt werden. (Q1473602)

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scientific article; zbMATH DE number 2616893
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    Über die Beschränkungen analytischer Funktionen, welche durch vorgegebene Funktionswerte bewirkt werden.
    scientific article; zbMATH DE number 2616893

      Statements

      Über die Beschränkungen analytischer Funktionen, welche durch vorgegebene Funktionswerte bewirkt werden. (English)
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      1915
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      \textit{Carathéodory} hat untersucht, welchen Einschränkungen die Werte einer analytischen Funktion \(w = f (z)\) und ihrer ersten \(n-1\) Ableitungen im Punkte \(z = 0\) genügen, wenn dieselbe im Einheitskreis regulär ist und dort durchweg einen positiven Realteil hat. Diese Frage kann als ein Grenzfall der andern aufgefaßt werden, welchen Einschränkungen die Werte \(w_i\) solcher Funktionen an \(n\) vorgegebenen Stellen \(z_i\) des Einheitskreises unterliegen. Die Methode des Verf., die zu einer vollständigen Antwort auf diese allgemeinere Frage führt, ist der von \textit{Toeplitz} und \textit{E. Fischer} auf das \textit{Carathéodory}sche Problem angewendeten analog. Bildet man die Determinante \(D_n\) aus den Elementen \(\frac {w_i + \bar w_k}{1- z_i \bar z_k},\) so bestehen die notwendigen und hinreichenden Bedingungen darin, daß\ die Determinanten \(D_1, D_2, \dots, D_n \geqq 0\) ausfallen. Ist \(D_1 > 0, D_2 > 0, \dots, D_{n_i} > 0,\) aber \(D_n = 0,\) so gibt es eine einzige. Funktion, und zwar ist sie rational vom \((n-1)\)-ten Grade, welche den gestellten Forderungen genügt. Allgemein aber erfüllen bei gegebenen \(w_1, \dots, w_{n-1}\) die möglichen Werte \(w_n\) eine gewisse Kreisfläche.
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