Über gewisse Vereinfachungen bei der linearen Transformation der elliptischen Funktionen. (Q1473686)

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scientific article; zbMATH DE number 2616996
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    Über gewisse Vereinfachungen bei der linearen Transformation der elliptischen Funktionen.
    scientific article; zbMATH DE number 2616996

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      Über gewisse Vereinfachungen bei der linearen Transformation der elliptischen Funktionen. (English)
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      1914
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      Die bei der Transformation der elliptischen Funktionen sonst so wirksame Stufentheorie der eindeutigen elliptischen Modulfunktionen versagt bekanntlich bei einer verhältnismäßig elementaren Aufgabe, nämlich bei der linearen Transformation der Thetafunktionen, weil die Bestimmung der hierbei auftretenden achten Wurzel der Einheit, also etwa des Vorzeichens in der Gleichung \[ \vartheta_3 \left(0, \frac {\alpha \omega +\beta}{\gamma \omega +\delta} \right) = \pm i^{\frac 12 ( \delta -1)} \sqrt{\gamma \omega + \delta} \cdot \vartheta_3 (0, \omega), \] durch die auf Kongruenzbetrachtungen beruhenden gruppentheoretischen Erwägungen der Lehre von den Modulfunktionen nicht möglich ist. Man hat daher zunächst den Umweg eingeschlagen, die \textit{Gauß}schen Summen heranzuziehen. Später hat \textit{Dedekind} neben diese analytische Methode eine auf substitutionentheoretischer Grundlage erwachsene Überlegung gestellt. Aber auch bei den von verschiedenen Forschern gemachten Versuchen, der Darstellung einen mehr deduktiven Charakter zu geben, gewinnt man den Eindruck, daß\ die Untersuchung, wenn ihr Ergebnis nicht von vornherein bekannt gewesen wäre, kaum hätte durchgeführt werden können. Jedoch läßt sich, wie der Verf. zeigt, die Entwicklung in eine sehr durchsichtige und einfache Gestalt kleiden. Man erkennt nämlich leicht, daß\ das fragliche Vorzeichen nur von \(\lambda\) und \(\delta\) abhängt. Wenn es in dieser Abhängigkeit durch das Symbol \((\lambda, \delta)\) bezeichnet wird, so gehorcht es gewissen einfachen Gesetzen, die es ermöglichen, die Berechnung durch Rekursion vorzunehmen, sobald die Anfangswerte eindeutig erklärt sind, und das macht keine Schwierigkeiten. Aus den so gewonnenen Formeln ergibt sich jetzt umgekehrt der Zusammenhang mit der Lehre von den quadratischen Resten und damit eine neue Bestimmung der \textit{Gauß}schen Summen.
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