Zur Theorie der Riemann'schen Zetafunktion im kritischen Streifen. (Q1473738)

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scientific article; zbMATH DE number 2617081
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    Zur Theorie der Riemann'schen Zetafunktion im kritischen Streifen.
    scientific article; zbMATH DE number 2617081

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      Zur Theorie der Riemann'schen Zetafunktion im kritischen Streifen. (English)
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      1916
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      Diese Arbeit ist vor allem dem ausführlichen Beweise des \textit{zweiten} und \textit{dritten} der im zweit vorangehenden Referat genannten Ergebnisse gewidmet. In einer ausführlichen Einleitung werden noch einmal die Ergebnisse der früheren Arbeiten (vgl. besonders die sechs hier vorangehenden Besprechungen ) und die Grundgedanken ihrer Beweise dargelegt:. Während durch den vorstehend besprochenen \textit{ersten} Satz für keinen einzigen Wert entschieden wird, ob er im Streifen \(\frac 12 < \sigma < 1\) angenommen wird oder nicht, wird nunmehr -- und zwar mit wesentlich denselben Methoden -- bewiesen, daß\ \(\zeta(s)\) in jedem Vertikalstreifen \(\alpha < \sigma < \beta\) mit \(\frac 12 <\alpha < \beta < 1\) sämtliche von Null verschiedenen Werte tatsächlich annimmt, -- ein Ergebnis, das \textit{unter Annahme der Richtigkeit der Riemannschen Vermutung} schon 1913 von \textit{Bohr} und \textit{Landau} bewiesen worden war. Und weiter wird gezeigt: ``Es sei \(\frac 12 <\alpha < \beta < 1\) und \(a \neq 0;\) es bezeichne \(M_{a, \alpha, \beta} (T)\) die Anzahl der \(a\)-Stellen von \(\zeta (s)\) im Rechteck \(\alpha < \sigma < \beta, - T < t < T.\) Dann gibt es eine positive Konstante \(k = k (a, \alpha, \beta)\) derart, daß\ für alle hinreichend groß\ en \(T\) \[ M_{a, \alpha, beta} (T) > kT \] ist'', -- was zusammen mit dem im wesentlichen schon früher gewonnenen Resultat ``\(M_{a, \alpha, \beta} (T) < KT\) für ein passendes \(K = K({a, \alpha, \beta})\) und alle hinreichend groß\ en \(T''\) das dritte der in der zweitvorangehenden Besprechung genannte Resultate liefert. Alles dies wird nicht durch direkte Untersuchung von \(\zeta (s)\) selbst, sondern von \(\log \zeta(s)\) gewonnen, welches für die vorliegenden Zwecke sich als leichter angreifbar erweist.
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