Elementare Geometrie vom Standpunkte der neueren Analysis aus. (Q1473787)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Elementare Geometrie vom Standpunkte der neueren Analysis aus. |
scientific article; zbMATH DE number 2617158
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Elementare Geometrie vom Standpunkte der neueren Analysis aus. |
scientific article; zbMATH DE number 2617158 |
Statements
Elementare Geometrie vom Standpunkte der neueren Analysis aus. (English)
0 references
1914
0 references
``Heute ist der Begriff der Elementarmathematik mehr praktisch als logisch beschränkt, indem es kaum eine allgemein angenommene Definition desselben gibt. \(\dots\) Die Anforderungen an eine wissenschaftliche Definition befriedigt für die Geometrie der Vorschlag von \textit{F. Klein}, welcher die Elementargeometrie als Geometrie der Hauptgruppe kennzeichnet. \(\dots\) Da die Elementarmathematik vor allem leichte Verständlichkeit anstrebt und sich in der Wahl ihrer Objekte und Methoden beschränkt, kann sie nicht alle Untersuchungen zu einem befriedigenden Abschluß\ bringen, denn dieser ist oft erst durch die Methoden einer höheren Analysis zu erreichen. Wie fruchtbar und erfolgreich die Elementarmathematik vom Standpunkte der modernen Analysis behandelt werden kann, haben neuere Untersuchungen bewiesen. Für einen Bericht über dieselben ergibt sich hier naturgemäß\ von vornherein eine Beschränkung auf die Geometrie. Aber auch aus ihr können nur solche Arbeiten berücksichtigt werden, in welchen die elementaren Gebilde als solche mit neuen Methoden behandelt sind. Dagegen würde es zu weit führen, alle diejenigen Stellen nachzuweisen, in welchen sich Sätze der Elementargeometrie als Spezialfälle allgemeiner Theorien herausstellen. Um eine Abgrenzung des Stoffes für den vorliegenden Artikel zu gewinnen, habe ich daher die Gebiete ausgeschieden, welche integrierende Bestandteile selbständiger Theorien sind, und habe zur Elementargeometrie gerechnet: euklidische Geometrie, sofern sie sich mit Geraden, Ebenen, Kreisen und Kugeln in endlicher Anzahl befaßt, ferner ebene und hauptsächlich sphärische Trigonometrie. Die axiomatische Behandlung der Geometrie konnte vollständig unberücksichtigt bleiben, da sie in den Artikeln von \textit{F. Enriques} (III A, B 9) und \textit{M. Zacharias} (III A, B 9) schon ausführlich zur Darstellung gekommen ist.'' \textit{Inhaltsübersicht}: 1. Einleitung. Begrenzung des Stoffes. I. \textit{Geometrie im engeren Sinne}. 2. Analytische Behandlung der Elementargeometrie. Vorbereitung. Orientierte und imaginäre Elemente. 3. Algebraische Behandlung der Geometrie, besonders der Dreiecksgeometrie. 4. Analytische Behandlung im engeren Sinne. 5. Vektorielle Behandlung, insbesondere der Dreiecksgeometrie. \textit{I a. Konstruktionen.} 6. Geometrische Konstruktionen. Allgemeines. 7. Konstruktionen mit dem Lineal. B. Konstruktionen mit Lineal Zirkel. 9. Konstruktionen mit Lineal und Streckenübertrager. 10. Existenzfragen und Näherungsmathematik. 11. Vergleichung der Hilfsmittel. 12. Allgemeine Methoden zur Lösung von Aufgaben. 13. Praxis der Konstruktionen und Fehlertheorie. 14. Nichtelementare Konstruktionen. \textit{Ib. Anwendung der Gruppentheorie}. 15. Die Geometrie vom Standpunkte der Gruppentheorie. Hauptgruppe und die zugehörigen Invarianten. 16. Die Unterordnung der Elementargeometrie unter die projektive Geometrie. Bedeutung des Kugelkreises. 17. Gruppe der reziproken Radien (Inversionen). Das Apollonische Problem. 18. Anwendung spezieller Transformationen. 19. Polyeder und Polyedeigruppen. II. \textit{Sphärische Trigonometrie.} 20. Verschiedene Definitionen des sphärischen Dreiecks. Einteilung der Trigonometrie. 21. \textit{Kleins} Ergänzungsrelationen der sphärischen Trigonometrie 22. Nachbardreiecke und die zugehörigen Substitutionsgruppen. 23. Die Formeln der sphärischen Trigonometrie. 24. Die Grundformeln für komplexe Argumente, die Figur von \textit{Schilling}. 25. Die Abbildung der dreidimensionalen Mannigfaltigkeit aller sphärischen Dreiecke. 26. Orthogonale Substitutionen. Die \textit{Study}sche Abbildung der Dreiecksmannigfaltigkeit. 27. Zusammenhang der sphärischen Trigonometrie mit den elliptischen Funktionen.
0 references