An algebraic treatment of the theorem of closure. (Q1474072)
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scientific article; zbMATH DE number 2617625
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | An algebraic treatment of the theorem of closure. |
scientific article; zbMATH DE number 2617625 |
Statements
An algebraic treatment of the theorem of closure. (English)
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1915
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``Unter den klassischen Theoremen bezüglich der projektiven Eigenschaften eines Kegelschnittpaares ist am schönsten vielleicht das von \textit{Poncelet} stammende Theorem: Wenn ein \(n\)-seitiges Vieleck dem einen Kegelschnitt einschreibbar und gleichzeitig dem anderen umschreibbar ist, so kann man unendlich viele solcher Polygone für das gegebene Kegelschnittpaar zeichnen. Ein sehr eleganter Beweis dieses Theorems kann mit Hülfe der elliptischen Funktionen geführt werden; aber auch eine gleichlaufende algebraische Behandlung ist möglich. Vom algebraischen Gesichtspunkte aus haben wir hier nur ein Beispiel einer gewissen interessanten Klasse von Problemen der Elimination. Wir werden das allgemeine algebraische Problem anführen, die Einzelheiten aber nur in dem hyperelliptischen Falle erledigen. Mit Ausnahme solcher Fälle, bei denen es notwendig ist, die algebraischen Schritte klarzumachen, wird keine Besprechung der zahlreichen geometrischen Zusätze stattfinden, die sich von selbst aufdrängen. Die gegenwärtige Behandlung ist ein Versuch, das Problem auf seine einfachste Form zu bringen und die erforderlichen Sätze mit einem Mindestaufwand algebraischer Zurüstung zu beweisen. Wenig Nachdruck wird auf die zahlreichen Züge gelegt, die dazu dienen, das elliptische Problem innerhalb des allgemeinen hyperelliptischen zu sondern. Die betrachteten Funktionen sind die in der transzendenten Theorie wohlbekannten, obgleich die Beweismethoden alle mit Notwendigkeit weitaus neu sind. Ein beständiger Gebrauch ist von dem bemerkenswert klar abgefaßten Traité des fonctions elliptiques von \textit{Halphen} gemacht. Es soll auch angemerkt werden, daß\ die in dieser Abhandlung gebrauchten Operationen nicht nur algebraisch sind, sondern daß\ mit Ausnahme der einzigen Irrationalität \(\sqrt \triangle\) jeder Schritt seinem Wesen nach rational ist. Weder die Begriffe der geometrischen Stetigkeit, noch die der Konvergenz von Reihen werden auf irgendeiner Stelle verlangt. Somit ist die gegenwärtige Erörterung in ihrer Ganzheit auf endliche Felder anwendbar, eine Aussage, die nicht betreffs der schon vorhandenen algebraischen Behandlungen gelten kann.''
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