Sur les connaissances géométriques des grecs avant la réforme platonicienne. Note sur l'histoire des mathématiques IX. (Q1475660)

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scientific article; zbMATH DE number 2619891
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    Sur les connaissances géométriques des grecs avant la réforme platonicienne. Note sur l'histoire des mathématiques IX.
    scientific article; zbMATH DE number 2619891

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      Sur les connaissances géométriques des grecs avant la réforme platonicienne. Note sur l'histoire des mathématiques IX. (English)
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      1913
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      Aus der \textit{Platon}ischen Philosophie war die Forderung entsprungen, die Geometrie in präzisionsmathematischer Weise als ein logisches Gebäude aufzubauen, aufgeführt in systematischer Weise auf der einfachst möglichen Grundlage. Diese Aufgabe ist wohl erst in neuester Zeit in einer (jedenfalls unsere Zeit) befriedigenden Weise gelöst; daß die Lösung der so gestellten Aufgabe aber das bewußte Ziel der Darstellung der euklidischen Elemente war, ist augenfällig, und diese Elemente sind als das Ergebnis der Arbeit weniger Menschenalter bewundernswert. In den Jahrhunderten vor \textit{Platon} war das Arbeitsprogramm der Mathematiker ein anderes: es galt in erster Linie, die Überzeugung von der Wahrheit der geometrischen Sätze zu gewinnen, wenn auch teilweise nur durch die Anschauung. Bei der Wiederherstellung der vorplatonischen Geometrie mit Hülfe der nachplatonischen Quellen hat man nicht immer die Bedeutung dieses Unterschieds berücksichtigt. Indem der Verf. ihn festhält, durchsichtet er die Quellen kritisch und kommt bei dem Wiederaufbau zu Konjekturen, die in mehreren Punkten von denen früherer Forscher (besonders \textit{Tannery, Heiberg} und \textit{Rudio}) verschieden sind. Der Verf. beschäftigt sich besonders mit den Mondquadraturen des \textit{Hippokrates}, wie \textit{Simplikios} sie nach dem Referat des \textit{Eudemos} wiedergibt, ferner mit der Wiedergabe von \textit{Antiphon}s Kreisquadratur durch \textit{Simplikios} und mit der des \textit{Pappus} von der Quadratrix des \textit{Hippias} (\textit{Dinostratos}). Die guten stereometrischen Kenntnisse der vorplatonischen Astronomie werden hervorgehoben, und es wird, wie anderswo näher erörtert ist, die Behauptung aufrechterhalten, ``daß \textit{Pythagoras} und \textit{Hippokrates} beide (wahrscheinlich voneinander unabhängig) die Kenntnis vom ``pythagoreischen Satze'' aus orientalischen Quellen geschöpft haben. Zum Schluß wird ein Versuch gemacht, den Inhalt der Elemente des \textit{Hippokrates} zu erraten; das dürftige Material gestattet jedoch nur Vermutungen.
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