Leçons sur la théorie des nombres: Modules, entiers algébriques, réduction continuelle. (Q1476293)

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scientific article; zbMATH DE number 2620797
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    Leçons sur la théorie des nombres: Modules, entiers algébriques, réduction continuelle.
    scientific article; zbMATH DE number 2620797

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      Leçons sur la théorie des nombres: Modules, entiers algébriques, réduction continuelle. (English)
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      1913
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      Das Buch enthält die Vorlesungen, die der Verf. 1911/12 am Collège de France gehalten hat. Es zeigt, daß für Zahlentheorie in letzter Zeit in Frankreich mehr Interesse ist, und bringt dadurch, daß es ausgiebig französische Arbeiten benutzt, manches Neuartige oder wenigstens manches in neuer Form. Allerdings erscheint dadurch, daß des Verf. Theorie der ``tableaux'' (F. d. M. 43, 270 (JFM 43.0270.*), 1912) zugrunde gelegt wird, das Gebäude der Zahlentheorie dem Anfänger in recht formalem Gewände und teilweise fast als Unterabteilung der Invariantentheorie. Auch werden durch diesen Formalismus die Schwierigkeiten in der Auffassung für den Leser ganz bedeutend gesteigert. Kapitel I bringt die Begriffsbildung und das Rechnen mit ``Tableaux'' (vgl. \textit{Steinitz}' ``rechteckige Systeme'' und \textit{Du Pasquiers} Tetarionen). Anschließend deutet der Verf. kurz die Bedeutung des vorhergehenden für die \textit{Hermite}sche Formenlehre an. Ebenso kurz wird auf die \textit{Minkowski}sche geometrische Veranschaulichung in der Geometrie der Zahlen und den Begriff der Strahldistanz eingegangen. Kapitel II bringt unter Benutzung dieser geometrischen Vorstellungen den \textit{Dedekind}schen Modulbegriff und die Bedingung für die Existenz einer Basis des Moduls. Moduln mit Basen heißen Modultypen. Jedem Modultyp ist ein ``Tableau'' zugeordnet. Kapitel III studiert Moduln von ganzen rationalen Zahlen und zugehörigen Formen. Das diophantische Problem der Auflösung von \(n\) linearen Gleichungen mit \(m\) Unbekannten \((m\geqq n)\) mit ganzzahligen Koeffizienten in ganzen Zahlen wird mittels des Modulbegriffes gelöst; damit können zwei Sätze von \textit{Hermite} über Aufstellung von Matrizen mit gegebenen Eigenschaften erledigt werden. Kapitel IV bringt die Ausdehnung des Bisherigen auf den Fall der algebraischen Zahlen. Definition des Körpers und seiner Konjugierten; bestimmende Zahl und Basis eines Körpers. Norm, Spur und Diskriminante seiner. Zahlen. Nimmt man die Basis des Körpers fest an, so wird jede andere Zahl mit ihren konjugierten durch ein rationales ``Tableau'' festgelegt und umgekehrt. Dasselbe gilt für die ganzen Zahlen. Die Diskriminante des Tableaus der Basis ist die Körperdiskriminante. Kapitel V führt das Ideal nach dem Vorgange \textit{Dedekinds} ein und beweist die eindeutige Zerlegung der Ideale in Primideale mittels der \textit{Kronecker}schen Verallgemeinerung des \textit{Gauß}schen Satzes. Im Kapitel VI bespricht der Verf. die Reduktion der Tableaux und bringt zwei \textit{Minkowski}sche Sätze über Formenminima. Kapitel VII wendet diese Resultate auf die Theorie der Einheiten, die Körperdiskriminante und die Klassenzahl an. Drei Noten ergänzen den Text.
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