Les systèmes d'équations linéaires à une infinite d'inconnues. (Q1476860)

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scientific article; zbMATH DE number 2621459
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    Les systèmes d'équations linéaires à une infinite d'inconnues.
    scientific article; zbMATH DE number 2621459

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      Les systèmes d'équations linéaires à une infinite d'inconnues. (English)
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      1913
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      Die Theorie der unendlichvielen Veränderlichen, ursprünglich ein Nebenprodukt der Theorie der Integralgleichungen, wird hier zum erstenmal zum Gegenstand einer selbständigen Monographie gemacht. Die beiden ersten ihrer sechs Kapitel sind der ``vorfredholmschen'' Theorie, wie man es wohl kurz bezeichnen kann, insbesondere also der Theorie der unendlichen Determinanten gewidmet; die Namen \textit{Fourier, Fürstenau, Kötteritzsch, Appell, Hill, Poincaré, von Koch} charakterisieren die Stellen, an denen der Verf. verweilt, um jeweils den wesentlichen Gedanken des betreffenden Autors knapp und scharf wiederzugeben. In den Kapiteln 3 und 4 werden die Systeme von unendlichvielen linearen Gleichungen mit unendlichvielen Unbekannten behandelt. Die allgemeinste Theorie, die das Minimum an Voraussetzungen heranzieht, die von \textit{E. Schmidt} (Pal. Kend. 25, 53-77; F. d. M. 39, 401 (JFM 39.0401.*) ff., 1908), wird an die Spitze gestellt und ausführlich entwickelt. Der Satz von \textit{Toeplitz} (F. d. M. 38, 156 (JFM 38.0156.*) ff., 1907) wird zuerst daraus abgeleitet; die direkten Beweise von \textit{Toeplitz} und \textit{Hilb} (F. d. M. 39, 407 (JFM 39.0407.*) ff., 1908) folgen dann. An dieser Stelle vermag der Ref. mit besonderem Nachdruck zu bezeugen, daß der Verf. die Absicht des Autors in der treffendsten Weise wiederzugeben versteht; trotzdem ist es dem Verf. entgangen, daß die invertierte \textit{Jacobi}sche Transformation, deren sich \textit{Toeplitz} bedient, mit dem Orthogonalisierungsverfahren von \textit{Schmidt} formal übereinstimmt. Die \textit{Hilbert}sche Theorie der vollstetigen Gleichungssysteme folgt als Schlußglied dieser Entwicklungen; auf der Grundlage der \textit{Toeplitz-Hilb}schen Betrachtung gibt er eine Darstellung dieser Theorie, für deren Grundidee er \textit{A. C. Dixon} (Cambr. Trans. 19, 190-233; F. d. M. 33, 448 (JFM 33.0448.*)) zitiert, und die am ehesten wohl derjenigen Entwicklung verwandt ist, die man erhält, wenn man die Theorie von \textit{E. Schmidt} (Math. Ann. 64, 161-174; F. d. M. 38, 378 (JFM 38.0378.*), 1907) von Integralgleichungen auf unendlichviele Veränderliche analogisiert. -- Die Betrachtungen des 3. Kapitel \(s\) fordern von den Unbekannten übrigens nicht notwendig konvergente Quadratsumme, sondern allgemeiner Konvergenz von \(\sum | x_a|^p\), wo \(1 < p <\infty\) (sogar die Grenzfälle \(p=1\), \(p=\infty\) werden noch erörtert), eine Erweiterung, auf die der Verf. beträchtlichen Wert zu legen scheint, ohne ihre tiefere analytische Bedeutung näher zu motivieren. Kapitel 5 ist der Eigenwerttheorie der reellen quadratischen Formen von unendlichvielen Veränderlichen gewidmet, vornehmlich der \textit{Hilbert}schen Theorie der Formen mit Streckenspektrum. Der Verf. hat den Gedanken seiner Note (Gött. Nachr. 1910, 190-195; F. d. M. 41, 382 (JFM 41.0382.*)) zu einer außerordentlich eleganten Herleitung der grundlegenden Integraldarstellungsformel aus \textit{Hilbert}s vierter Mitteilung ausgestaltet. Dann bricht er mit einer Andeutung über die \textit{Hellinger}schen Differentiallösungen und die Dissertation von \textit{Hellinger} die weitere Entwicklung ab, die diese Theorie in \textit{Hellinger}s Habilitationsschrift durch die vollständige Zerspaltung der quadratischen Formen gefunden hat (F. d. M. 40, 393 (JFM 40.0393.*), 1909). Wegen einer unzutreffenden Anmerkung über die Zweckmäßigkeit des \textit{Hellinger}schen Integralbegriffs sei übrigens auf F. d. M. 43, 421 (JFM 43.0421.*), 1912 verwiesen. Kapitel 6 enthält drei Anwendungen der Theorie: 1. die Anwendung der unendlichen Determinanten auf lineare Differentialgleichungen nach \textit{von Koch}; 2. der Zusammenhang mit den Integralgleichungen, dem die Theorie der unendlichvielen Veränderlichen ihre Entstehung verdankt, und an dessen Vertiefung der Verf. als der eine Entdecker des \textit{Fischer-Rieß}schen Satzes einen erheblichen Anteil hat; 3. die neueren Untersuchungen von \textit{Caratheodory} über die \textit{Fourier}sche Entwicklung positiver Funktionen in derjenigen algebraischen Entwicklungsart, in der sie \textit{Toeplitz} aus seiner Theorie der \(L\)-Formen gewonnen hat.
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