Zur Theorie der linearen partiellen Differentialgleichungen zweiter Ordnung vom elliptischen Typus. Die erste Randwertaufgabe für analytische Gebiete mit Ecken. (Q1476943)

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scientific article; zbMATH DE number 2621571
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    Zur Theorie der linearen partiellen Differentialgleichungen zweiter Ordnung vom elliptischen Typus. Die erste Randwertaufgabe für analytische Gebiete mit Ecken.
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      Zur Theorie der linearen partiellen Differentialgleichungen zweiter Ordnung vom elliptischen Typus. Die erste Randwertaufgabe für analytische Gebiete mit Ecken. (English)
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      1913
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      Es sei \(T\) ein einfach zusammenhängendes, durch eine endliche Anzahl von Stücken analytischer und regulärer Kurven begrenztes Gebiet ohne nach außen gerichtete Spitzen. Es mögen \(A,B,C,F\) stetige Funktionen von \(X\) und \(Y\) bezeichnen; \(A\) und \(B\) haben in \(T\) und auf dem Bande \(S\) von \(T\) stetige partielle Ableitungen erster Ordnung; \(G\) und \(F\) erfüllen in \(T\) die \textit{Hölder}sche Bedingung: \(| C(X + h, Y + h') - C(X, Y)| < \beta[| h | +| h'|]^\lambda\) \((0 < A < 1\), \(\beta\) konstant). Die Abhandlung beschäftigt sich mit der Bestimmung derjenigen beschränkten, in \(T\) nebst ihren partiellen Ableitungen erster und zweiter Ordnung stetigen Lösung der Differentialgleichung \[ (1)\qquad \frac{\partial^2U}{\partial X^2}+\frac{\partial^2U}{\partial Y^2}+A\;\frac{\partial U}{\partial X}+B\;\frac{\partial U}{\partial Y}+CU=F, \] die auf \(S\) eine vorgeschriebene, abteilungsweise stetige Wertfolge annimmt. Das Randwertproblem wird, wie bereits in einer in den C. R. 149, 624-627 (F. d. M. 40, 422 (JFM 40.0422.*), 1909) erschienenen Note kurz berichtet ist, durch eine geeignete Modifikation der von \textit{Hilbert} und \textit{Picard} zuerst eingeführten Methode der teilweisen Integration auf die Auflösung einer linearen Integralgleichung mit unstetigem Kerne zurückgeführt. Es ist im vorliegenden Falle nicht möglich, durch wiederholte Iteration zu einem stetigen Kerne zu gelangen. Nichtsdestoweniger führt die \textit{Fredholm}sche Methode zum Ziele. Der Behandlung der Integralgleichung, insbesondere der genauen Durchführung der Iteration ist ein beträchtlicher Teil des ersten Kapitels gewidmet. In dem zweiten Kapitel wird die \textit{Green}sche Funktion der Differentialgleichung (1) gebildet; sodann wird ihr Verhalten bei einer unendlich kleinen Änderung der Form des Gebietes untersucht. Schließlich wird, in diesem Umfange zum ersten Male, die Fundamentalformel bewiesen, welche die Lösung als Funktion ihrer Randwerte angibt.
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