Sur la propagation par ondes et sur le problème de Mayer. (Q1476971)

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scientific article; zbMATH DE number 2621604
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    Sur la propagation par ondes et sur le problème de Mayer.
    scientific article; zbMATH DE number 2621604

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      Sur la propagation par ondes et sur le problème de Mayer. (English)
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      1913
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      Ist in einem Medium jedem Punkte durch die Gleichungen \[ (1)\qquad\left\{\begin{aligned} & F(t; x_1,\dots,x_n,dx_1,\dots, dx_n) = dt,\\ & F_i(t,x_1,\dots,x_n,dx_1,\dots,dx_n)=0\quad (i = 1, \dots,\alpha)\end{aligned}\right. \] (\(F\), \(F_i\) sind homogene Funktionen der ersten Dimension in \(dx_1,\dots,dx_n)\) eine Elementarwelle zugeordnet, so ist die Ausbreitung der Wellen in diesem Medium nach dem \textit{Huygens}schen Prinzip in der Art bestimmt, daß von einem bestimmten ``datierten'' Flächenelement \((t;x_1,\dots,x_n;q_1,\dots,q_n)\) sich die Welle längs einer bestimmten Kurve fortpflanzt, einer ``Charakteristik'' oder ``Transversale'' des Wellenproblems, die den Gleichungen genügt: \[ (2)\qquad \frac{dx_i}{dt}=\frac{\partial G}{\partial q_i}\,,\;\frac{dq_i}{dt}=-\frac{\partial G}{\partial x_i}-q_i\;\frac{\partial G}{\partial t}\quad (i=1,2,\dots,n). \] Hierbei ist \(G(t;x_1,\dots,x_n,\, q)1,\dots,q_n)\) eine in den \(q\) homogene Funktion erster Dimension, die als Tangentialgleichung der durch \(F(t; x_1,\dots,x_n,\, p_1,\dots,p_n)= 1\), \(F_i(t; x_1,\dots, x_n,\, p_1,\dots,p_n) = 0\) im \(p\)-Raume dargestellten Mannigfaltigkeit erhalten wird, wenn man die \(q\) so normiert, daß \(\sum^n_i{}_i p_i q_i = 1.\) Der Verf. zeigt nun, daß man zu diesen ``Charakteristiken'' gelangt, wenn man nach jenen Lösungen des \textit{Monge}schen Gleichungssystems (1) fragt, die das Element \(t_0, x^0_1,\dots,x^0_n\) enthalten, und für die \(t_1\) im Punkte \(x^{(1)}_1,\dots, x^{(1)}_n\) ein Minimum wird. Sind die Gleichungen (1) von \(t\) unabhängig, so gelangt man zu einem \textit{Lagrange}schen Problem, ein Fall, den der Verf. schon früher behandelt hat (F. d. M. 43, 466 (JFM 43.0466.*), 1912). Sind sie aber von \(t\) abhängig, so liegt ein \textit{Mayer}sches Problem vor. Der Verf. zeigt sodann, daß tatsächlich ein schwaches Minimum eintritt, wenn in jedem entsprechend datierten Punkte der Charakteristik die Elementarwelle [in den \(p_i =\frac{dx_i}{dt}\), \(q_i\) ausgedrückt] konkav ist gegen den Ursprung in der Umgebung des dem Punkte zugehörigen Flächenelementes \([p_i, q_i]\); die Existenz eines Feldes ergibt sich hierbei ohne weiteres, wenn das einem Punkte der Charakteristik zugehörige Flächenelement nicht durch die Tangente der Charakteristik in jenem Punkte geht. Als Transversalenflächen des Feldes erhalten wir hierbei eine ``Familie'' von Wellenflächen.
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