Sur la mise en équations des problèmes de calcul des variations. (Q1476980)

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scientific article; zbMATH DE number 2621611
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    Sur la mise en équations des problèmes de calcul des variations.
    scientific article; zbMATH DE number 2621611

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      Sur la mise en équations des problèmes de calcul des variations. (English)
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      1913
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      ``Das Aufsuchen des Maximums oder des Minimums eines Doppelintegrals hängt, wie das entsprechende Problem bei einem einfachen Integral, mit der Theorie der Wellenausbreitung zusammen. Für das auf ein Stück \((S)\) einer beliebigen Oberfläche \(z=f(x,y)\) erstreckte Integral; besteht nämlich folgende Deutung: Bei der Art der Ausbreitung, die durch das System der Wellenflächen mit laufender Tangentialebene \[ pX + qY - Z - V(x, y, z, p, q) = 0 \] definiert wird, überfegt die als Anfangszustand einer Welle betrachtete Fläche \((S)\) das Volumen \(J\delta t\), gerechnet von der Anfangslage aus, innerhalb der unendlich kleinen Zeit \(\delta t\). Man könnte \(J\) die Fegungsgeschwindigkeit der Oberfläche \((S)\) bei der betrachteten Ausbreitungsart nennen. Die Variation dieser Geschwindigkeit bei der nämlichen Ausbreitungsbewegung wird durch die Formel gegeben: \[ \delta J=\delta t\iint V\left[\frac{d}{dx}\;\frac{\partial V}{\partial p}+\frac{d}{dy}\;\frac{\partial V}{\partial q}-\frac{\partial V}{\partial z}\right]dx\,dy. \] Es genügt also, hinzuschreiben, daß diese besondere Variation Null ist für jedes Stück der Oberfläche \((S)\), um die Gleichung von \textit{Lagrange} zu erhalten, die ausdrückt, daß die Variation von \(J\) in dem Falle beliebiger unendlich kleiner Variationen Null ist.'' Diese Art des Ansatzes wird in der Mitteilung genauer untersucht.
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