On the existence of loci with given singularities. (Q1477528)
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scientific article; zbMATH DE number 2622386
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | On the existence of loci with given singularities. |
scientific article; zbMATH DE number 2622386 |
Statements
On the existence of loci with given singularities. (English)
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1913
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Die Umkehrung der Aufgabe, die Plückerschen Zahlen einer algebraischen ebenen Kurve zu finden, besteht darin, die Existenz einer solchen Kurve mit vorgegebenen Plückerschen charakteristischen Zahlen nachzuweisen, und ist äquivalent mit der Bestimmung der Meistzahl \(k\) von Rückkehrpunkten, die eine Kurve von der Ordnung \(m\) und dem Geschlecht \(p\) haben kann. \textit{G. Veronese} hat diese Frage für rationale Kurven gelöst [Math. Ann. 19, 161--234 (1881; JFM 13.0485.01), S. 209)]. Als ein Beispiel von Fehlern, die in dieser Beziehung gemacht worden sind, zitiert der Verf. die Aussage von \textit{Salmon-Fiedler} (Höhere ebene Kurven, S. 83), daß eine Kurve siebenter Ordnung 13 Rückkehrpunkte haben könne; dann würde sie aber \(-2\) Doppeltangenten haben. In der vorliegenden Arbeit wird aus der Theorie der Invarianten eine Bedingung für die charakteristischen Zahlen einer Kurve abgeleitet; dann folgt eine Erörterung der a priori möglichen Kurven, und es wird die Existenz der Kurven vom Geschlecht \(1, 2, 3, 4, 5\) nachgewiesen. Schließlich wird einiges über die Ausdehnung der Theorie auf Oberflächen und höhere Mannigfaltigkeiten beigebracht. Die Ergebnisse der Erörterung über die Anzahl der Spitzen werden in folgender Tabelle zusammengefaßt: \[ {m\atop p\leqq9} \left| {7\cdots 2p + 1 + \sqrt{8p+1} \cdots + \infty \atop\varkappa\leqq \varkappa_i,\hfill \varkappa\leqq \frac 32 (m+2p -2)} \right|, \] \[ {m\atop p>9} \left| {7\cdots \frac 12 \{ 2p+5 - \sqrt {16p+1} \} \cdots 2p+1+\sqrt{8p+1} \cdots + \infty \atop \varkappa \leqq 3m+p-9, \hfill \varkappa\leqq \varkappa_1, \hfill \varkappa\leqq \frac32 (m+2p -2)} \right|, \] wo \(\varkappa_1 =\frac 12 \{4 (m+p)-11-\sqrt{-8m+24p+25}\) gesetzt ist Während eine Oberfläche vierter Ordnung höchstens acht binodale Punkte haben kann, ist bei Oberflächen fünfter Ordnung die Meistzahl der binodalen Punkte 20.
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