Sulle serie algebriche semplicemente infinite di gruppi di punti appartenenti ad una curva algebrica. (Q1477534)
From MaRDI portal
!
WARNING
This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes.
Please use the normal view instead:
scientific article; zbMATH DE number 2622392
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Sulle serie algebriche semplicemente infinite di gruppi di punti appartenenti ad una curva algebrica. |
scientific article; zbMATH DE number 2622392 |
Statements
Sulle serie algebriche semplicemente infinite di gruppi di punti appartenenti ad una curva algebrica. (English)
0 references
1913
0 references
Die \textit{Brill-Noether} sche Theorie der Geometrie auf einer algebraischen Kurve vom Geschlecht \(p > 0\) wird beherrscht von linearen Reihen von Punktgruppen. Seit einiger Zeit werden auch algebraische (nicht lineare) Reihen in Betracht gezogen; im besonderen die \(\infty^1\) Reihen \(\gamma_m^1\) von Punktgruppen der Ordnung \(m\) und vom Index \(\nu.\) So stellt \textit{Castelnuovo} (F. d. M. 37, 600 (JFM 37.0600.*), 1906) ein arithmetisches Kriterium auf, das gestattet, die aus äquivalenten Gruppen bestehenden Reihen zu charakterisieren. Die Anzahl \( z \) der Gruppen einer \(\gamma_m^1\) die in einer linearen (nicht speziellen) Reihe \(g_{m-1+p}^{m-1}\) enthalten sind, wird, wenn \( 2d \) die Anzahl der Doppelpunkte der \(\gamma_m^1\) bedeutet, bestimmt durch \(z =\nu(m + p - 1) - d.\) Diese Anzahl \( z \) verschwindet dann und nur dann, wenn die Gruppen der Reihe äquivalent sind, d. h. wenn die \(\gamma_m^1\) in einer linearen Reihe derselben Ordnung \(m\) enthalten ist. Dies sagt zugleich aus, daß\ die auf die Gruppen der \(\gamma_m^1\) bezüglichen Summen der \(p\) linear unabhängigen \textit{Abel} schen Integrale erster Gattung konstant sind. Der Verf. fragt allgemeiner nach einem mittels der Zahlcharaktere der Reihe ausdrückbaren Kriterium dafür, daß\ sich unter den obigen Summen nur \(r\leqq p\) unabhängige befinden. Zu dem Behuf wird an Stelle der Anzahl \(z\) das System der \(p+1\) Anzahlen \(Z_0(=z),Z_1,\dots,Z_r,\dots,Z_p\) (wo \(Z_p=0\)) eingeführt. Hier bedeutet \(Z_r\) die Anzahl der Gruppen einer linearen (nicht speziellen) Reihe \(g^{(r+1)(m-1)}_{(r+1)(m-1)+p}\), die \(r\) Gruppen von \(\gamma^1_m\) enthalten. Das gesuchte Kriterium besteht dann darin, daß\ \( Z_r \) verschwindet, während die vorausgehenden \( Z_0,Z_1, \dots, Z_{r-1}\) von Null verschieden sind. Auf der irreduzibeln Kurve \( C \) vom Geschlecht \(p (>0)\) sei \(I_1, \dots, I_p\) ein System von Integralen erster Gattung. Auf \( C \) nehme man einen Punkt als Anfangspunkt der Integration an und eine Gruppe \(G_q\) von \(q \leqq p\) Punkten; die bezüglichen Integralsummen seien \( I_1^{(q)}, \dots, I_p^{(q)}. \) Ferner werde auf \( C \) eine aus Gruppen von \(q\) Punkten bestehende \(h\)- fach ausgedehnte algebraische Mannigfaltigkeit \( W_k \) angenommen, so daß\ jene Summen an \(t \leqq p\) lineare unabhängige Relationen gebunden sind. Man kann dann die \( I \) so normieren, daß\ die Summen, \(I_k^{(q)}( k = 1,\dots, t),\) bis auf Vielfache von Perioden, Konstanten gleich werden. Ist überdies \( W_h \) der Ort \textit{aller} Gruppen (von \(q\) Punkten) mit jener Eigenschaft, so heißt \( W_h \) von konstantem Gewicht für die \(t\) Integrale. Es gilt dann zunächst der Satz: (I) ``Wenn die Mannigfaltigkeit der Gruppen von \(q\) Punkten auf \( C \) ein \(\infty^{q-h}\) -System \((h >0)\) von algebraischen \( W_h \) der obigen Art enthält, so ist \(h= q - t.\)'' Für \(q=p\) kommt dieser Satz auf einen von \textit{Castelnuovo} (F. d. M. 36, 488 (JFM 36.0488.*), 1905) aufgestellten zurück. Es ist noch zu beachten, daß\ die \(t\) Integrale \(I_1, \dots, I_t\) ein lineares vollständiges System von reduziblen Integralen --- mit \(2t\) reduzierten Perioden --- bilden. Aus dem Satze (I) läßt sich das eingangs erwähnte Kriterium ableiten. Unter den Folgerungen ist besonders folgende von Interesse. Wenn zwischen zwei algebraischen irreduzibeln Kurven \( \varGamma \) und \( C \) eine algebraische Korrespondenz stattfindet, die in dem einen Sinne nullwertig ist, so ist sie es auch in dem entgegengesetzten Sinne. Im zweiten Abschnitt werden Rekursionsformeln entwickelt, die die Anzahl \( Z_r \) mit den vorangehenden \(Z_{r-1},\dots, Z_0 \) verbinden, sowie für gewisse, mit den \( Z \) invariant verknüpfte Charaktere \(\varphi_i, \delta_i, \sigma_i, \eta_i.\) Dagegen stößt die direkte Darstellung der \( Z \) durch diese Charaktere auf eigentümliche Schwierigkeiten. Von Interesse sind verschiedene besondere Fälle. Ist z. B. die \(\gamma_m^1\) eine Involution vom Geschlecht \(\pi,\) so gewinnt man mit Hülfe der \textit{Zeuthen} schen Formel \(d= p - 1 - m(\pi - 1)\) für \( Z_r \) den einfachen Ausdruck: \(Zr = m^{r+1} \left(\begin{matrix} \pi\\ r+1 \end{matrix} \right).\) Für die Zahl \( Z_1\) läßt sich ein \textit{allgemeines} Bildungsgesetz angeben. Aus ihm folgt unter anderem, daß\ auf einer Kurve \( C \) vom Geschlechte \(p > m\) die elliptischen (nicht aus äquivalenten Gruppen gebildeten) \(\gamma_m^1\) involutorisch sind.
0 references