Der freie Fall. (Q1480652)

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scientific article; zbMATH DE number 2627137
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    Der freie Fall.
    scientific article; zbMATH DE number 2627137

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      Der freie Fall. (English)
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      1912
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      In den Noten ``Sulla teoria della gravitazione'' (Rom. Acc. L. Rend. (5) \(20_2\) und \(21_1\)) hat der Verf. die Lichtgeschwindigkeit \((c)\) mit dem Gravitationspotential (\(\boldsymbol \varPhi \)) durch die Gleichung \(\frac {1}{2}c^2 -\frac {1}{2}c_0^2=\boldsymbol \varPhi -\boldsymbol \varPhi _0\) in Verbindung gebracht. Die Bewegungsgleichungen eines Massenpunktes im Gravitationsfelde werden dann \[ \frac {d^2x}{d\boldsymbol\tau ^2}=-\frac {\partial \boldsymbol \varPhi }{\partial x},\;\frac {d^2y}{d\boldsymbol\tau ^2}=-\frac {\partial \boldsymbol \varPhi }{\partial y},\;\frac {d^2z}{d\boldsymbol\tau ^2}=-\frac {\partial \boldsymbol \varPhi }{\partial z},\;\frac {d^2u}{d\boldsymbol\tau ^2}=-\frac {\partial \boldsymbol \varPhi }{\partial u}. \] In ihnen bezeichnet \(\boldsymbol\tau \) die ``Eigenzeit'' des bewegten Punktes (nach \textit{Minkowski}). Das Gravitationsfeld sei homogen und parallel zur \(x\)-Achse, so ist \(-\partial \boldsymbol \varPhi /\partial x=g\), \(-\partial \boldsymbol \varPhi /\partial y= -\partial \boldsymbol \varPhi /\partial z=0\), und die obigen Gleichungen gehen über in \(d^2x/d\boldsymbol\tau ^2=g\), \(d^2y/d\boldsymbol\tau ^2=0\), \(d^2z/d\boldsymbol\tau ^2=0\), d. h. in die bekannten Gleichungen der \textit{Newton}schen Mechanik. Für \(\boldsymbol \varPhi =-gx\) erhält man \(c^2=c_0^2-2gx\) (\(c_0=\) Lichtgeschwindigkeit für \(x = 0\)). Wenn man die Anfangsbedingungen \(x=0\), \(dx/d\boldsymbol\tau = 0\) für \(\boldsymbol\tau = 0\) festsetzt, so folgt auch \(dx/d\boldsymbol\tau = g\boldsymbol\tau \), \(x=\frac {1}{2}g\boldsymbol\tau ^2\). Man führe nun statt der Eigenzeit \(\boldsymbol\tau \) die auf das Bezugssystem bezogene Zeit \(t\) ein. Dies geschieht durch die Formel \(dt/d\boldsymbol\tau =1/\sqrt {1-(g\boldsymbol\tau /c_0)^2}\). Durch Integration folgt \(t=\dfrac {c_0}{g}\text{arc sin}\Bigl(\dfrac {g\boldsymbol\tau }{c_0}\Bigr)\), \(\boldsymbol\tau =\dfrac {c_0}{g}\sin\Bigl(\dfrac {gt}{c_0}\Bigr)\). Und dadurch wird die Geschwindigkeit \(v\): \[ v =c_0\,\sin\Bigl(\dfrac {gt}{c_0}\Bigr)\cos \Bigl(\dfrac {gt}{c_0}\Bigr)= c\,\sin \Bigl(\dfrac {gt}{c_0}\Bigr) \] und die Fallhöhe \(x\): \[ x=\frac {c_0^2}{2g}\sin ^2 \Bigl(\dfrac {gt}{c_0}\Bigr). \] Aus diesen Formeln zieht der Verf. interessante Schlüsse. Für \(gt =c_0\,\dfrac {\boldsymbol\pi }{2}\) würde \(x=c_0^2/2g\) und \(\boldsymbol \varPhi -\boldsymbol \varPhi _0=-gx=\frac {1}{2}c_0^2\). Aus der Anfangsbedingung ergibt sich aber \(\boldsymbol \varPhi _0 -\boldsymbol \varPhi <\dfrac {c_0^2}{2}\). Daher ist die Existenz eines unendlichen Gravitationsfeldes unmöglich. Nach einer weiteren Betrachtung kann die Masse eines Sterns, dessen mittlere Dichte gleich der Sonnendichte ist, den Betrag von \(10^8\) Sonnenmassen nicht übersteigen.
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