Der geometrische Anschauungsunterricht als Unterstufe eines zweistufigen geometrischen Unterrichtes an unseren höheren Schulen. Mit einem Einführungswort von \textit{F. Klein}. (Q1481990)
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scientific article; zbMATH DE number 2628725
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Der geometrische Anschauungsunterricht als Unterstufe eines zweistufigen geometrischen Unterrichtes an unseren höheren Schulen. Mit einem Einführungswort von \textit{F. Klein}. |
scientific article; zbMATH DE number 2628725 |
Statements
Der geometrische Anschauungsunterricht als Unterstufe eines zweistufigen geometrischen Unterrichtes an unseren höheren Schulen. Mit einem Einführungswort von \textit{F. Klein}. (English)
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1911
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Wir glauben den Abischten des aus frischem Schaffen allzu früh abgerufenen verdienten Verfassers am besten gerecht zu werden, wenn wir seine Selbstanzeige aus Deutsch. Math.-Ver. \(20_2\), 135 wiedergeben. Der übliche geometrische Unterricht steigt immer noch, dem 1., 2. bis mit 13. Buch \textit{Euklids} folgend, auf diesen Büchern wie auf Treppenstufen in einer einzigen schrägen Linie an; er behandelt erst spät die Körper und legt meist höchstens in einem über wenige Wochen sich erstreckenden Vorübungskurs eine Vorstufe vor, welche die allernötigsten Abstraktionen vermitteln soll. Im Gegensatze zu diesem überkommenen Verfahren fordert die vorliegende Schrift eine deutliche Zweistufigkeit des geometrischen Unterrichtes. Sie behandelt eingehend die Geschichte des geometrischen Anschauungsunterrichtes, sie begründet seine Notwendigkeit und sie gibt einen ausgeführten Lehrplan über seine Gestaltung in der Art, daß\ ein ausgearbeitetes Schülerheft vorgeführt wird mit ins einzelne gehender methodischer Anleitung. Die Schrift entstammt einer durch anderthalb Jahrzehnte erprobten praktischen Durchführung eines solchen Lehrganges und will mithelfen an der Pflege des räumlichen Anschauungsvermögens. Ein zweiter, mehr skizzenhafter Teil behandelt anschließend die wünschenswerte, mindestens teilweise Verschmelzung ebener und räumlicher Geometrie, die sogenannte Fusion, die in Italien und Frankreich schon mehr gewürdigt wird als bei und.
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