Eine Abbildung krummer Flächen auf eine Ebene und ihre Verwertung zur konstruktiven Behandlung der Schraub- und Schiebflächen. (1. Mitteilung.). (Q1483891)
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scientific article; zbMATH DE number 2630425
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Eine Abbildung krummer Flächen auf eine Ebene und ihre Verwertung zur konstruktiven Behandlung der Schraub- und Schiebflächen. (1. Mitteilung.). |
scientific article; zbMATH DE number 2630425 |
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Eine Abbildung krummer Flächen auf eine Ebene und ihre Verwertung zur konstruktiven Behandlung der Schraub- und Schiebflächen. (1. Mitteilung.). (English)
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1911
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\textit{Inhaltsübersicht}: Vorbemerkungen. I. Allgemeine Methode der Abbildung einer Fläche auf eine Ebene. II. Abbildung von Kurven einer Fläche. III. Darstellung von Kurven und Flächen mittels Normalrisses ihrer Punkte und der Fluchtelemente ihrer Tangenten, bzw. Tangentenebenen. IV. Die Zuordnung. V. Das einer Schraubfläche zugeordnete Nullsystem. VI. Eine Verallgemeinerung der Dreh- und Schraubflächen. VII. Über Eigenschatten von Reziprozitäten, zufolge deren sie Flächen darstellen. VIII. Festlegung des einer Schraubfläche zugeordneten Nullsystems durch \(E'\) und \(\overline {E}\). IX. Betrachtung einiger Sonderfälle. X. Algebraische Nullsysteme. XI. Polare Schraubflächen. Gegeben sei eine (horizontale) Bildebene \(\varPi\) und außerhalb ein Punkt \(O\). Die Tangenten einer Fläche werden dann dargestellt durch ihre Fluchtpunkte in \(\varPi\) mit \(O\) als Augpunkt; jede Berührungsebene durch ihre Fluchtlinie. Die Fläche selbst ergibt sich durch die eben auseinandergesetzte Abbildung ihrer Tangentialebenen und die Orthogonalprojektion ihrer Punkte; d.h. jede Fläche wird dargestellt durch eine (mehrdeutige) reziproke Verwandtschaft (Konnex) in der Bildebene. Vielfach ist es ratsam, diese Zuordnung noch dadurch zu modifizieren, daß\ man die Fluchtlinien (bzw. -punkte) noch in bestimmtem Sinne um \(90^\circ\) dreht, wodurch ihr Charakter ungeändert bleibt. Für diese neue Darstellung und unter der Voraussetzung, daß\ der Abstand des Punktes \(O\) die reduzierte Ganghöhe einer Schraubfläche ist wird die Darstellung dieser Schraubfläche ein Nullsystem, das Drehungen um einen festen Punkt \(O'\) gestattet. Drehflächen ergeben sich, wenn jedem Punkte \(P'\) der Reziprozität Geraden entsprechen, die zu \(O'P'\) parallel sind. Flächen, für die die \(P'\) entsprechenden Geraden mit \(O'P'\) einen konstanten Winkel bilden, nennt Verf. \textit{Drehaffinflächen,} deren Gleichung in Zylinderkoordinaten \(z=\psi(rc^{c \varphi})\) lautet. Ihre Schnitte mit zu \(\varPi\) parallelen Ebenen sind untereinander ähnliche logarithmische Spiralen, Bahnkurven einer bestimmten eingliedrigen Gruppe von Affinitäten. Unterwirft man eine beliebige Kurve \(E\) einer solchen eingliedrigen Gruppe, so entsteht eine allgemeinere Fläche, die \textit{Schraubaffinfläche} \(z=\psi(rc^{c \varphi})+k \varphi\). Die zu ihnen gehörige Reziprozität gestattet eine Drehstreckung. Nach dieser geometrischen Untersuchung wird jetzt analytisch die Beschaffenheit der Reziprozitäten untersucht, die Flächen darstellen. Dabei ergibt sich die Umkehrung einer Reihe früherer Sätze und als neues Resultat: die Flächen \(z=k\log x + \vartheta \left(\frac{y}{x} \right)\) (Drehlogarithmoide) sind die einzigen, die durch Beziprozitäten dargestellt werden, die eine Gruppe von Streckungen gestatten. Diese allgemeinen Sätze werden dann, in den Abschnitten IX-XI auf besondere Fälle angewandt.
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