Siebenstellige Logarithmentafel der trigonometrischen Funktion für jede Bogensekunde des Quadranten. Stereotypausgabe. (Q1484476)
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scientific article; zbMATH DE number 2632168
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Siebenstellige Logarithmentafel der trigonometrischen Funktion für jede Bogensekunde des Quadranten. Stereotypausgabe. |
scientific article; zbMATH DE number 2632168 |
Statements
Siebenstellige Logarithmentafel der trigonometrischen Funktion für jede Bogensekunde des Quadranten. Stereotypausgabe. (English)
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1911
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``Die Tafel enthält auf 920 Seiten 648 000 Logarithmen der trigonometrischen Funktionen und 14 400 Werte der Hülfsgrößen \(S\) und \(T\). Auf den ersten Seiten bis S. 61 sind die Werte von je zwei Bogenminuten untergebracht; von Seite 62 ab bis zum Schluß\ der Tafel enthält jede Seite die Werte von drei Minuten. Innerhalb jeder Bogensekunde wurden die vier Funktionen Sinus, Tangens, Kotangens, Kosinus in vier nebeneinander liegenden Spalten vereinigt, so daß\ der unmittelbare Übergang von einer Funktion auf eine beliebige andere des gleichen Arguments sich mit großer Leichtigkeit vollzieht. Die Argumente sind für jede Seite nur einmal hingestellt: für die Winkel von \(0^\circ\) bis \(45^\circ\) findet man die Grad- und Minutenzahl am Kopf der Seiten und die zugehörige Sekundenzahl links am Rande in der ersten, oben mit'' bezeichneten Spalte; für die Winkel \(45^\circ\) bis \(90^\circ\) stehen die Grade und Minuten am Fuße der Seiten, die Sekunden an der äußersten rechten, unten mit'' bezeichneten Spalte. Die in der oberen, durch dicke Striche abgespalteten Zeile befindlichen Überschriften \(\sin, \text{tang}, \text{cotg}, \cos\) gehören zu den Winkeln \(0^\circ\) bis \(45^\circ\), während die Unterschriften \(\cos, \text{cotg}, \text{tang}, \sin\) den Winkeln \(45^\circ\) bis \(90^\circ\) zuzueignen sind.'' Bei der Herstellung der Tafel ist die zwölfstellige Tafel der trigonometrischen Funktionen für jede Bogensekunde des Quadranten zurate gezogen worden, die bei der Bearbeitung der achtstelligen Logarithmentafel von \textit{Bauschinger} und \textit{Peters} entstanden (vgl. F. d. M. 41, 1051, 1910) und deren Fehlerfreiheit durch ihre Herstellungsart bewiesen war. Die wenigen, bei Abkürzung auf 7 Dezimalen zweifelhaft bleibenden Werte (6 unter 500 400) sind durch den Verf. und \textit{Witt} einer unabhängigen zweimaligen Neurechnung bis auf mindestens 16 Dezimalen unterzogen worden. ``So kann man mit Sicherheit behaupten, daß\ die Werte der Tafel frei von jeglichem Rechenfehler sind. Ich hoffe ferner, daß\ die Tafel ebenso rein von Druckfehlern ist. Diese Hoffnung gründet sich darauf, daß\ sich bei der letzten Korrektur, die ich selbst vollständig nach den Stereotypabzügen gelesen habe, durchschnittlich auf je zwei Bogen nur noch ein Fehler fand.'' Zum Schluß\ dieser Anzeige möge der letzte Absatz der ausführlichen Rezension von P. V. \textit{Neugebauer} in der Astron. Vierteljahrsschrift 46, 218-221, hier Platz finden. ``Kurz zusammenfassend können wir mit Recht behaupten, daß\ die Tafel von \textit{Peters} ein in jeder Hinsicht mustergültiges Werk darstellt, dem hoffentlich die Anerkennung in der Praxis nicht versagt bleiben wird. Gerade auf dem Gebiet der Tafelliteratur finden sich so viele minderwertige Leistungen, da die scheinbar einfache Aufgabe, eine Tafel herauszugeben, für alle jene verlockend erscheint, die von den Bedürfnissen der Praxis eine herzlich geringe Kenntnis besitzen. In dieser Hinsicht ist namentlich auf die zahlreichen kleinen Tafelausgaben für den Schulgebrauch hinzuweisen, die für die wirkliche Praxis mit wenigen Ausnahmen einfach unbrauchbar sind, deren großer, eben durch den Schulgebrauch bedingter Absatz aber das Aufkommen einer wirklich guten Tafel gleicher Art aus geschäftlichen Gründen unmöglich macht Die Herstellung von Tafelwerken, mögen sie klein oder groß\ sein, ist eine Aufgabe, die in voller Exaktkeit nur von einem erfahrenen Praktiker der Wissenschaft gelöst zu werden vermag, und von der Unberufene unter allen Umständen fernbleiben sollten. Um so erfreulicher ist es daher, auf eine Erscheinung hinweisen zu dürfen, die sich über das gewöhnliche Niveau der Tafelwerke weit erhebt.''
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