Über das \textit{Euler}sche Drehungsproblem. (Q1485293)

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scientific article; zbMATH DE number 2631186
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    English
    Über das \textit{Euler}sche Drehungsproblem.
    scientific article; zbMATH DE number 2631186

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      Über das \textit{Euler}sche Drehungsproblem. (English)
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      1911
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      ``Wenn wir das Ganze überblicken, so können wir von dem Problem, das ursprünglich von \textit{Euler} gestellt war, und zu dessen Lösung \textit{Jacobi} wesentlich Neues hinzufügte, folgendes sagen: Das Quadrat der Drehungsgeschwindigkeit ist eine periodische Funktion von \(t\), und zwar ist sie der Wert einer doppelt periodischen Funktion \(\varPhi(v)\) für \(v = t\). Die Zeiteinheit ist von uns so gewählt, daß\ die reelle Periode von \(\varPhi(v)\), die man bei dem Problem als Schwingungsdauer bezeichnen kann, gleich \(\pi\) ist, der Anfangspunkt der Zeit so, daß\ für ihn die Drehungsgeschwindigkeit am kleinsten ist. Die Funktion \(\varPhi(v)\) wird weder für reelle, noch für rein imaginäre Werte, sondern nur für diejenige Gruppe halber Perioden unendlich, die bloß\ komplexe Werte enthält. Diese Gruppe hat eigentlich den Index 2; wir schreiben dafür \(\varkappa\). Um die Darstellung der Bewegung eines beliebigen Körperpunktes zu erhalten, ist es bequem, ihn als Endpunkt eines Vektors \(E\) anzusehen. Wir fassen die invariable als Horizontalebene, zugleich als \(xy\)-Ebene auf und nehmen an, daß\ die \(x\)-Achse für \(t = 0\) unter dem Geschwindigkeitsvektor liegt oder wenigstens in derselben Vertikalebene. Bei der Darstellung tritt neben die reelle Variable \(t\) eine rein imaginäre Konstante \(u\), und es werden die vier elliptischen Thetafunktionen zweiten Grades \(\varTheta_\alpha(v)=\vartheta_\alpha(v-t) \vartheta_\alpha(v-u)\) \((\alpha=0,1,2,3)\) verwendet, von denen die eine, \(\varTheta_0\) oder \(\varTheta\), für \(v = t\) verschwindet Aus diesen \(\varTheta\) werden die Linearformen gebildet: \[ \sum_{\alpha=1}^3 i^{\alpha-1} \xi_\alpha \varTheta_\alpha(v)=L(v), \quad \sum_{\alpha=1}^3 i^{\alpha-1} (\varkappa | \alpha)\,\xi_\alpha \varTheta_{\alpha \varkappa}(v) = L_\varkappa(v), \] von denen die zweite aus der ersten hervorgeht durch Vermehrung von \(v\) um \(\frac 12 \pi+\frac 12 \omega i\) und gleichzeitige Absonderung eines Exponentialfaktors. \(\xi_1,\xi_2,\xi_3\) sind die konstanten Abstände, in denen sich der Endpunkt des Vektors \(E\) von den Trägheitsebenen des Körpers befindet. Nun läßt sich der Vektor \(E\) in einen vertikalen und einen horizontalen zerlegen. Der vertikale ist \(- \frac{L_\varkappa(0)}{\varTheta_\varkappa(0)}e\), der horizontale in komplexer Darstellung \(\frac{L(t)}{\varTheta_\varkappa(0)}e^{int}\), wobei \(n\) eine willkürliche reelle Konstante ist. In entsprechender Weise läßt sich der Geschwindigkeitsvektor zerlegen. Seine konstante vertikale Komponente ist \(n+i \frac{\partial}{\partial u} \log(\varTheta_\varkappa(0))\), seine horizontale \(\frac 1i \frac{\varTheta'(t)}{\varTheta_\varkappa(0)}e^{int}\). Durch ähnliche Gleichungen sind die drei Trägheitsmomente bestimmt. Es ist \[ \frac{D}{A_\alpha}=n+i \frac{\partial}{\partial u} \log (\varTheta_{\alpha \varkappa}(0)) \quad (\alpha=1,2,3); \] dabei ist \(D\) die Länge des invariabeln Vektors.''
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