Minimal sequences in the calculus of variations. (Q1486478)
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scientific article; zbMATH DE number 2633745
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Minimal sequences in the calculus of variations. |
scientific article; zbMATH DE number 2633745 |
Statements
Minimal sequences in the calculus of variations. (English)
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1910
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Verf. geht aus von dem \textit{Dirichlet}schen Probleme. Sei \(d\) die untere Grenze aller möglichen Werte des Integrales: \[ I(f)= \int_D \int [(f_x')^2 + (f_y')^2]dxdy \] für alle Funktionen \(f\), die an der Berandung des Gebietes \(D\) vorgeschriebene Werte annehmen (abgesehen von einer Punktmenge, die ``linearmente nulla'' ist -- vgl. vorstehendes Referat -- und für verschiedene \(f\) verschieden sein kann). Eine Folge von Funktionen \(f_n\) heißt ``successione minimizzante'', wenn \(\lim_{n=\infty} I(f_n) = d\) ist. Aus früheren Arbeiten des Verf. folgt neben der Existenz einer Funktion \(F\), für die \(I(F) = d\) wird, leicht folgendes Theorem: Durchläuft \(f_n\) eine ``successione minimizzante'', so hat das über ein Flächenstück oder einen Kurvenbogen \(\Lambda\), die in \(D\) enthalten sind, erstreckte Integral von \(f_n\) für \(n = \infty\) das über \(\Lambda\) erstreckte Integral von \(F\) zur Grenze; dasselbe gilt für die ersten Ableitungen von \(f_n\), wenn \(\Lambda\) ein Flächenstück ist. -- Ein genau gleicher Satz besteht, wenn \(I(f)\) ein Integral ist, dessen Integrand eine positiv-definite quadratische Form der Ableitungen von \(f\) ist. Handelt es sich um ein Integral \(I(f)\), dessen Integrand eine positiv definite quadratische Form der \(k\)-ten Ableitungen von \(f\) ist \((k > 1)\), so gilt: In jedem Punkte von \(D\) nähern sich die Funktionen \(f_n\) einer ``successione minimizzante'' samt ihren Ableitungen bis zur \((k - 2)\)-ten Ordnung der Funktion \(F\) und deren entsprechenden Ableitungen; für die Ableitungen \((k - 1)\)-ter Ordnung gilt dies, abgesehen von einer Punktmenge, die ``linearmente nulla'' ist. Die über \(\Lambda\) erstreckten Integrale von \(f_n\) oder einer der Ableitungen von \(f_n\) bis zur \((k - 1)\)-ten Ordnung nähern sich den analogen, mit \(F\) gebildeten Integralen; dasselbe gilt für die \(k\)-ten Ableitungen, wenn \(\Lambda\) ein Flächenstück ist. -- Aus diesen Sätzen folgt unmittelbar folgender von \textit{Zaremba} bewiesener Satz: Sei \(f_n\) eine ``successione minimizzante'' für das eingangs angeführte \textit{Dirichlet}sche Problem. Beschreibt man um jeden im Innern von \(D\) gelegenen Punkt \(A\) einen ganz in \(D\) gelegenen Kreis \(L\) und bildet den Mittelwert von \(f_n\) auf der Peripherie dieses Kreises, so hat dieser Mittelwert für \(n = \infty\) den Wert von \(F\) im Punkte \(A\) zur Grenze. Um ein ähnliches Resultat auch für den Fall zu erhalten, daß der Integrand von \(I( f )\) eine beliebige positiv-definite quadratische Form von \(f_x',f_y'\) ist; wird so vorgegangen: Sind \(\varrho ,\vartheta\) Polarkoordinaten von \(A\) aus, ao liefert der \textit{Green}sche Satz, der für die zu \(I(f)\) gehörige partielle Differentialgleichung zweiter Ordnung gilt, für \(F(A)\) einen Ausdruck: \(\int^{2\pi}_0 A(F) \varrho d\vartheta\), wo \(A(F)\) von \(F\) und seinen ersten Ableitungen abhängt. Man hat also auch (\(R\) bedeutet den Radius des Kreises \(L\)): \[ F(A)= \frac {1}{R}\int^R_0 d\varrho \int^{2\pi}_0 A(F)\varrho d\vartheta = \frac{1}{R} \int_{(L)} A(F)d\sigma . \] Nach den oben angeführten Sätzen nähert sich also Integral: \(\frac {1}{R} \int_{(L)} A(f_n)d\sigma\) für \(n=\infty\) unbegrenzt dem Werte von \(F\) im Punkte \(A\).
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dirichlet problem
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minimal sequence
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Zaremba
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