Sur le théorème de \textit{M. Picard} dans la théorie des fonctions monogènes. (Q1486523)
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scientific article; zbMATH DE number 2633801
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur le théorème de \textit{M. Picard} dans la théorie des fonctions monogènes. |
scientific article; zbMATH DE number 2633801 |
Statements
Sur le théorème de \textit{M. Picard} dans la théorie des fonctions monogènes. (English)
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1910
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Der Verf. unterscheidet den besonderen \textit{Picard}schen Satz, wonach eine ganze Funktion jeden endlichen Wert bis auf höchstens einen annimmt, und den allgemeinen, der sich auf die Umgebung irgendeiner isolierten wesentlich singulären Stelle bezieht. Er setzt zuerst sehr übersichtlich und leicht verständlich die konforme Abbildung durch Modulfunktionen und die Grundgedanken des besonderen \textit{Picard}schen Satzes auseinander, bis zu dem abschließenden Ergebnis \textit{Caratheodorys}, der bekanntlich (F. d. M. 38, 448, 1907, JFM 38.0448.01) den genauen Maximalwert \(R(a_0, a_1)\) für den Halbmesser des Kreises bestimmt hat, in welchem eine Funktion \(a_0+a_1x+\cdots\) regulär sein kann, ohne die Werte Null oder 1 anzunehmen. Sodann hebt \textit{Lindelöf} den Nutzen hervor, den man in diesen Fragen aus einem allgemeinen Satze ziehen kann, den er früher veröffentlicht hatte (Acta Soc. Fennicae 35, Nr. 7, 1909; F. d. M. 40, 439, 1909, JFM 40.0439.02). Es folgen hieraus nicht nur die bekannten Ungleichungen für die Maximalwerte \(M (r), A (r)\) des absoluten Betrags und Realteils von \(f (re^{i\vartheta})\) (z. B. \(M (r) < \frac{2r}{R-r} A (R)\), falls \(R >r\)), sondern auch der genaue Wert der zuerst von \textit{Schottky} nachgewiesenen oberen Grenze \(M \left( a_0 \frac{r}{R} \right)\) für \(M (r)\) und, was am wichtigsten erscheint, ein verhältnismäßig einfacher Beweis des allgemeinen \textit{Picard}schen Satzes. Endlich zeigt er, wie man im wesentlichen auf dem Wege \textit{Borels}, aber mit bedeutendem Gewinn an Einfachheit und Übersichtlichkeit, den besonderen \textit{Picard}schen Satz und den wichtigen Zusatz \textit{Landaus} elementar beweisen kann, und wie man weiterschreitend auch den allgemeinen Satz ohne Modulfunktionen bezwingen kann, was bisher nicht geglückt war.
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