Beiträge zur Kenntnis der \textit{Bertrand}schen Kurven. (Q1487150)

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scientific article; zbMATH DE number 2634672
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    Beiträge zur Kenntnis der \textit{Bertrand}schen Kurven.
    scientific article; zbMATH DE number 2634672

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      Beiträge zur Kenntnis der \textit{Bertrand}schen Kurven. (English)
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      1910
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      \textit{Bertrand}sche Kurven sind bekanntlich durch die Eigenschaft definiert, daß ihre Hauptnormalen gleichzeitig die Hauptnormalen einer zweiten, der zugeordneten Raumkurve sind. In der vorliegenden Arbeit werden Studien an einigen Typen von \textit{Bertrand}schen Kurven angestellt: zuerst an solchen, deren zweite rektifizierende Fläche ein Zylinder ist. Diese entstehen aus den Achsen der Parallelkurven einer Astroide, wenn ihre Ebene so tordiert wird, daß die Tangenten geradlinig bleiben und die Kurve in eine Schraubenlinie übergeht. Aus der analytischen Darstellung dieser Kurven ergibt sich ferner der Satz: Wenn man eine Kurve konstanter Krümmung und eine Kurve konstanter Windung, deren rektifizierende Gratlinien Schraubenlinien sind, punktweise parallel aufeinander bezieht und die Verbindungsstrecken entsprechender Punkte in einem beliebigen konstanten Verhältnisse teilt, so liegen die Teilpunkte auf einer \textit{Bertrand}schen Kurve, deren rektifizierende Gratlinie wieder eine Schraubenlinie ist. An die Untersuchung der betrachteten \textit{Bertrand}schen Kurven schließen sich solche über die damit kinematisch verbundenen Kurven und Flächen, insbesondere über die Regelschraubenflächen, die auf das Rotationshyperboloid abwickelbar sind. Zum Schluß werden die Betrachtungen ausgedehnt auf die \textit{Bertrand}schen Kurven, deren zweite rektifizierende Fläche ein Kegel ist. Man kann sie analog der obigen Entstehungsweise der erstgenannten \textit{Bertrand}schen Kurven aus den Achsen einer Kegelschnittsevolute durch geeignete Torsion ihrer Ebene erzeugen.
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