Sur un problème de cinématique navele. (Q1487565)
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scientific article; zbMATH DE number 2635172
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Sur un problème de cinématique navele. |
scientific article; zbMATH DE number 2635172 |
Statements
Sur un problème de cinématique navele. (English)
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1910
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``Unter den Aufgaben, welche die Seeleute in die Schiffskinematik einstellen, befindet sich das der Kreuzsperren (barrages oscillants); es lautet so: Fahrzeuge mit der in Größe konstanten Geschwindigkeit \(a\), die einen Sehradius \(V\) haben, sollen eine feste Gerade von der Länge \(l\) (die Sperrlinie), auf ihr kreuzend, decken, so daß sie andere Fahrzeuge \(B\) mit der Geschwindigkeit \(b\) daran hindern, die Linie zu überschreiten, ohne innerhalb eines Kreises vom Radius \(V\) betroffen zu werden bei jeder Richtung von \(b\). Wenn diese Bedingung erfüllt ist, so sagt man, die Sperrlinie sei bewacht. Das Verhältnis \(a/b\) werde mit \(K\) bezeichnet, und es sei \(K\geq 1\), d.h. die Sperrschiffe seien mindestens ebenso schnell wie ihre Gegner. Alles geht in einer Ebene vor sich; weder Wind, noch Strömungen kommen in Betracht. Gewöhnlich behandelt man diese Aufgabe so, daß man die gegnerischen Fahrzeuge \(B\) der Bedingung unterwirft, geradlinige Wege einzuschlagen, während ihre Geschwindigkeit in Größe und Richtung konstant gleich \(b\) bleibt. Wenn jedoch die Schiffe \(B\) feindlich sind, so nötigt sie offenbar nichts zu geradlimgen Wegen, auch nicht zur stetigen Anwendung der ihnen zu Gebote stehenden größten Geschwindigkeit. Es ist also die Annahme logisch: 1. Die Fahrzeuge \(B\) können jedwede gerade, gebrochene oder krumme Bahnen einschlagen. 2. Sie dürfen eine veränderliche Geschwindigkeit haben, die aber höchstens gleich \(b\) ist. Die Sperre soll bewacht werden bei jeder Gestalt der fraglichen Bahn und des Gesetzes der Geschwindigkeit mit der angegebenen Beschränkung. Das so gestellte Problem will ich behandeln. Gegen den ersten Anschein führt es zu einfacheren Ergebnissen als das andere mit der Annahme geradliniger Bahnen. Tatsächlich kann man in den geprüften Fällen notwendige und hinreichende Bedingungen dafür aussprechen, daß die Bewachung vollkommen ist.''
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