Recherches sur un cas remarquable d'épreuves dépendantes. (Q1489072)

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scientific article; zbMATH DE number 2637039
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    English
    Recherches sur un cas remarquable d'épreuves dépendantes.
    scientific article; zbMATH DE number 2637039

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      Recherches sur un cas remarquable d'épreuves dépendantes. (English)
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      1909
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      ``Der bemerkenswerte Fall abhängiger Versuche, den wir untersuchen wollen, ist von mir (1906; JFM 37.0265.01) angegeben unter der Zahl der Beispiele für die Möglichkeit, auf die abhängigen Werte das Gesetz großer Zahlen auszudehnen, das von \textit{Tschebyschev} so einfach und geistvoll für die unabhängigen Werte in seiner Abhandlung ``Des valeurs moyennes'' bewiesen ist. Mit Benutzung der \textit{Tschebyschev}schen Methode habe ich die mathematische Hoffnung (den wahrscheinlichen Wert) des Quadrates einer gewissen Summe betrachtet. Indem ich dann auch die mathematischen Hoffnungen der Potenzen derselben Summe betrachtete, habe ich mich überzeugt, daß in dem gegenwärtigen Falle auch die Grenzformeln gelten, welche von \textit{Tschebyschev} für die unabhängigen Werte in der Abhandlung aufgestellt sind: ``Sur deux théorèmes relatifs aux probabilités'' (1891, JFM 23.0232.02). Mithin liefert unser Fall ein Beispiel, nach meiner Ansicht das erste, der abhängigen Werte, für welche wir, ebenso wie für die unabhängigen Werte, beweisen können, daß das \textit{Laplace}sche Integral \[ \frac{1}{\sqrt{\pi}}\int^{t_2}_{t_1} e^{-t^2}dt \] als Grenze für die Wahrscheinlichkeit dient, daß die Summe dieser Werte zwischen festen Grenzen enthalten ist. Wir betrachten aufeinander folgende Versuche, die in bezug auf ein Ereignis \(E\) den folgenden Bedingungen unterliegen: 1. Die Wahrscheinlichkeit von \(E\) für jeden dieser Versuche ist gleich der nämlichen Zahl \(p\), so lange ihre Ergebnisse absolut unbestimmt sind. 2. Die Wahrscheinlichkeit von \(E\) für jeden Versuch ist gleich der anderen Zahl \(p_1\), wenn die Ergebnisse der folgenden Versuche unbestimmt bleiben, und wenn man weiß, daß der unmittelbar vorangehende Versuch das Ereignis \(E\) hat eintreten lassen, unabhängig von den Ergebnissen der anderen Versuche. 3. Die Wahrscheinlichkeit von \(E\) für jeden Versuch hat den dritten Wert \(p_2\), wenn die Ergebnisse der folgenden Versuche unbestimmt sind wie vorher, wenn man aber weiß, daß der unmittelbar vorangehende Versuch das entgegengesetzte Ereignis zu \(E\) hat eintreten lassen, unabhängig von den Ergebnissen der anderen Versuche. Kurzum, wir wollen uns mit kettenweise verbundenen identischen Versuchen beschäftigen.''
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