Allgemeine Untersuchungen über die Integration der Differentialgleichungen erster Ordnung in endlicher Form. Abh. 2. (Q1489286)

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scientific article; zbMATH DE number 2637320
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    Allgemeine Untersuchungen über die Integration der Differentialgleichungen erster Ordnung in endlicher Form. Abh. 2.
    scientific article; zbMATH DE number 2637320

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      Allgemeine Untersuchungen über die Integration der Differentialgleichungen erster Ordnung in endlicher Form. Abh. 2. (English)
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      1909
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      Die zweite genannte Abhandlung bildet eine Fortsetzung der früheren unter demselben Titel besprochenen Arbeit F. d. M. 38, 350, 1907, JFM 38.0350.01. Die Gleichung (1) \(f(x,y,y')=0\) wird rational und irreduzibel in bezug auf \(y, y'\) vorausgesetzt, also in der Form darstellbar (1') \(f(x,\xi,y,y')=0\) (\(f\) eine rationale Funktion von \(x,\xi,y,y'\) und \(\xi\) durch die algebraische Gleichung \(\pi(x,\xi)=0\) bestimmt). Wird die Lösung von (1') in endlicher Form ausdrückbar, so muß diese Lösung einem der drei Typen angehören: 1. algebraisch. 2. Transzendente erster Klasse des exponentialen Typus \(y=\pi(\alpha\vartheta)\), wo \(\pi\) eine algebraische Funktion ihres Argumentes ist und \(\vartheta=e^\omega[\chi]^\lambda[\chi_1]^{\lambda_1}\dots[\chi_m]^{\lambda_m}-\omega\); die \(\chi_i\) sind algebraische Funktionen, die \(\lambda_i\) Konstanten, \(\alpha\) eine willkürliche Konstante. 3. Transzendente erster Klasse des logarithmischen Typus: \(y=\pi(\zeta+\alpha)\), wo \(\pi\) wieder eine algebraische Funktion und \(\zeta=\omega+\sum_1^mi \lambda_i\text{lg}\chi_i\). Dementsprechend verteilen sich die Differentialgleichungen erster Ordnung auf drei Klassen. Wird die Gleichung in endlicher Form integrierbar, so kann man sie nachdem Verhalten ihres Integrals in der Umgebung des singulären Punktes als zu dem einen oder anderen Typus gehörig erkennen. Wird nun die Gleichung nach dem Verhalten der Entwicklungen in der Umgebung zweier singniären Punkte als zu verschiedenen Klassen gehörig erkannt, so beweist das, daß die Gleichung nicht in endlicher Form integrierbar ist.
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