Über die charakteristischen Wurzeln einer linearen Substitution mit einer Anwendung auf die Theorie der Integralgleichungen. (Q1489353)

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scientific article; zbMATH DE number 2637398
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    Über die charakteristischen Wurzeln einer linearen Substitution mit einer Anwendung auf die Theorie der Integralgleichungen.
    scientific article; zbMATH DE number 2637398

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      Über die charakteristischen Wurzeln einer linearen Substitution mit einer Anwendung auf die Theorie der Integralgleichungen. (English)
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      1909
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      Die Arbeit bedeutet gewissermaßen den einzigen Schritt nicht formaler Natur, der in der Richtung einer Elementarteilertheorie der Integralgleichungen getan worden ist. Sie enthält nämlich den auch im Charakter der Beweismethode dem analogen Satze von \textit{E. Schmidt} über symmetrische Kerne nachgebildeten Satz über unsymmetrische Kerne, für die \(\int\int\{K(s,t)\}^2ds dt\) existiert, daß die Quadratsumme der Beträge der Eigenwerte, jeder so oft hingeschrieben, wie es seine Ordnung verlangt, konvergiert. Ordnung des Eigenwertes ist dabei seine Vielfachheit als Nullstelle der \textit{Fredholm}schen ganzen Funktion \(\Delta(\lambda)\), eine Zahl, die \textit{Plemelj} und \textit{Goursat} auch unabhängig von der \textit{Fredholm}schen Theorie zu charakterisieren gelehrt haben; sie ist dadurch auch für die Fälle definiert, wo die \textit{Fredholm}sche Theorie versagt. Der Beweis dieses Satzes erfordert einige algebraische Betrachtungen, die neu anzustellen waren und auch ein selbständiges algebraisches Interesse beanspruchen. Seien \(\omega_1,\dots,\omega_n\) die Wurzeln der Fundamentalgleichung einer Matrix \((\alpha_{pq})\), so beweist der Verf., daß man stete eine ``unitär-orthogonale'' Transformation \((P\cdot \overline{P'}=E)\) finden kann, sodaß \(\overline{P'}A P''\) die Gestalt \[ \left|\begin{matrix} &\omega_1 & 0 & 0 &\cdot & 0\\ &c_{21} & \omega_2 & 0 &\cdot & 0\\ &c_{31} & c_{32} & \omega_3 & \cdot & 0\\ &\ldots\\ &c_{n1} & c_{n2} & c_{n3} & \cdot & \omega_n\end{matrix} \right| \] annimmt. Er folgert daraus, daß \(| \omega_1|^2+\cdots+| \omega_n|^2\leqq \sum_{p,q=1}^n | a_{pq}|^2\) ist, und daß insbesondere die Elementarteiler von \(A\) alle linear sind, wenn in dieser Ungleichheit das Gleichheitszeichen gilt. Von den mancherlei Anwendungen, die der Verf. hieran anschließt, sei nur ein Beweis des \textit{Hadamard}schen Determinantensatzes erwähnt, ferner der Beweis des Satzes, daß die charakteristischen Größen einer unitär-orthogonalen Matrix vom Betrage 1 sind, endlich die Transformation der \textit{Hermite}schen Formen auf die Diagonalgestalt.
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