On the theory of waves propagated vertically in the atmosphere. (Q1490435)
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scientific article; zbMATH DE number 2638834
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | On the theory of waves propagated vertically in the atmosphere. |
scientific article; zbMATH DE number 2638834 |
Statements
On the theory of waves propagated vertically in the atmosphere. (English)
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1909
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Diese Frage ist von \textit{Poisson} (Mémoire sur la théorie du son, J. de l'Éc. Pol. 7, 1807) und Lord \textit{Rayleigh} (On vibrations of an atmosphere. Phil. Mag. (4) 29, 173-180; F. d. M. 22, 1245, 1890, JFM 22.1245.03) behandelt. Insofern bestimmtere Resultate erhalten sind, beziehen sie sich auf einfach harmonische Schwingungen. Sie setzen überdies isothermale Bedingungen voraus, sowohl in bezug auf den Gleichgewichtszustand, als auch in bezug auf die Schwankungen der Dichtigkeit, welche die Welle bilden. Der Verf. sucht den Gegenstand weiter zu fördern. Indem er mit dem Falle einer isothermalen Atmosphäre beginnt, aber für die Dichteschwankungen die Befolgung des adiabatischen Gesetzes annimmt, beschäftigt er sich mit der Fortpflanzung einer willkürlichen Störung. Auch die Wirkung der Zähigkeit wird erörtert. Schließlich werden einige Rechnungen bezüglich einer Atmosphäre angestellt, die einen gleichmäßigen (nach oben abnehmenden) Temperaturgradienten hat und deshalb von endlicher Höhe ist. Infolge der unbeschränkten Zunahme der Amplitude beim Aufstieg der Wellen, die, wie gezeigt wird, die Zähigkeit nicht ganz hemmen kann, sind die Ergebnisse nicht in allen Hinsichten zu sehr wörtlich zu nehmen. Die Untersuchung kann jedoch ein Interesse an sich beanspruchen als ein Studium der Wellenfortpflanzung in einem variablen Medium unter Bedingungen, die nicht künstlich erdacht, sondern so sind, wie sie sich in der Natur darbieten. Ein unvermutetes Resultat ist zu erwähnen. Es scheint, daß eine unbegrenzte Atmosphäre eine bestimmte natürliche Vibrationsperiode haben könne, in dem Sinne, daß eine aufgezwungene örtliche periodische Kraft von dieser (aber keiner anderen) Periode eine Oszillation von stetig wachsender Amplitude erzeugen würde. Der Fall ist aber nicht ganz analog zu dem der freien Schwingungen eines endlichen dynamischen Systems; denn die Ordnung des Unendlichen ist eine andere, und die übergroße Amplitude wird nicht durch eine erzwungene örtliche Vibration von vorgeschriebener Amplitude erzeugt, selbst wenn diese genau die fragliche Periode haben sollte.
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