De hypothese der lichtquanta. (Q1490597)
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scientific article; zbMATH DE number 2639016
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | De hypothese der lichtquanta. |
scientific article; zbMATH DE number 2639016 |
Statements
De hypothese der lichtquanta. (English)
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1909
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Verf. bespricht zuerst die \textit{Planck}sche Hypothese der Lichtquanten und deutet an, wie \textit{Planck} seine Strahlungsformen aus dieser Hypothese abgeleitet hat. Er zeigt dann, daß man die Eigenschaft, Energie nur mit bestimmten Quanten aufzunehmen, statt den Resonatoren auch dem Äther selbst zuschreiben und so die \textit{Planck}sche Strahlungsformel ableiten kann. Verschiedene Physiker, z.B. \textit{Einstein}, haben aus den Resultaten \textit{Planck}s gefolgert, daß die Erzeugung des Lichtes und seine Verwandlung in andere Energieformen immer bei einer ganzen Anzahl von Lichtquanten stattfindet, und daß diese in Raumpunkten lokalisierten Lichtquanten sich bewegen, ohne sich zu teilen und nur als Ganze absorbiert und erzeugt werden können. An einigen Beispielen wird gezeigt, wie diese Hypothese zur Erklärung gewisser Erscheinungen dienen kann. Sodann werden einige Bedenken gegen die Hypothese entwickelt. Aus dem Umstande, daß man bei einem Phasenunterschiede von \(2\times 10^6\)' Schwingungsdauem noch Interferenzerscheinungen wahrgenommen hat, folgert der Verf., daß die Lichtquanten in der Bewegungsrichtung sich über eine ziemlich große Länge ausbreiten müssen, was aber zu schwer annehmbaren Konsequenzen führt. Außerdem wird aus gewissen, bei Fernrohren wahrgenommenen Erscheinungen abgeleitete daß die Lichtquanten auch intransversaler Richtung eine erhebliche Größe (sogar viele Hunderte \(\text{cm}^2\)) besitzen müssen. Der Verf. kommt dadurch zu dem Resultate, daß von Lichtquanten, die bei ihrer Bewegung in kleinen Räumen konzentriert und immer ungeteilt bleiben, keine Rede sein kann.
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