The theory of electrons and its applications to the phenomena of light and radiant heat. A course of lectures delivered in Columbia University, New York, in March and April 1906. (Q1490675)

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scientific article; zbMATH DE number 2639092
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    The theory of electrons and its applications to the phenomena of light and radiant heat. A course of lectures delivered in Columbia University, New York, in March and April 1906.
    scientific article; zbMATH DE number 2639092

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      The theory of electrons and its applications to the phenomena of light and radiant heat. A course of lectures delivered in Columbia University, New York, in March and April 1906. (English)
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      1909
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      Das Buch ist in fünf Kapitel geteilt: L Allgemeine Prinzipien. Theorie freier Elektronen. II. Emission und Absorption der Wärme. III. Theorie des \textit{Zeeman}-Effektes. IV. Ausbreitung des Lichtes in einem aus Molekülen zusammengesetzten Körper. Theorie des inversen \textit{Zeeman}-Effektes. V. Optische Phänomene in sich bewegenden Körpern. In den ``Noten'' (S. 231-329) werden solche Rechnungen voll durchgeführt, die beim Vortrage nur kurz angedeutet wurden. Obschon der Verf. im Vorworte sagt, daß er manche interessanten Fragen, die in den letzten Jahren Gegenstand eifriger Forschung gewesen sind, nur obenhin habe streifen können, werden ihm doch alle Physiker und Mathematiker Dank wissen, daß er als Begründer der Elektronentheorie seine lichtvolle, zusammenfassende Darstellung der Öffentlichkeit übergeben hat. Als Zeugnis der Denkweise des berühmten holländischen Gelehrten lassen wir folgende Stelle reden, die sich am Schlusse einer kurzen historischen Übersicht befindet (S. 10): ``Dieser flüchtige Überblick wird zu dem Nachweise genügen, daß die Elektronentheorie als eine Ausdehnung der molekularen und atomistischen Theorien, die sich in vielen Zweigen der Physik und Chemie als so überaus brauchbar erwiesen haben, auf das Gebiet der Elektrizität anzusehen ist. Gleich jenen ist sie der unfreundlichen Beurteilung mancher Physiker ausgesetzt, die lieber ihren Weg in neue und unerforschte Gegenden dadurch bahnen, daß sie jenen großen Landstraßen der Wissenschaft nachgehen, die wir in den Gesetzen der Thermodynamik besitzen, oder die zu bedeutenden und schönen Ergebnissen gelangen, indem sie einfach die Erscheinungen und ihre wechselseitigen Beziehungen mittels eines Systems geeigneter Gleichungen beschreiben. Niemand kann leugnen, daß diese Methoden einen eigenartigen Zauber besitzen, und daß wir bei ihrer Befolgung das Gefühl des Wandelns auf festem Grunde haben; in den molekularen Theorien läuft der zu wagehalsige Physiker oft Gefahr, seinen Weg zu verlieren und durch manche falsche Aussicht auf Erfolg genarrt zu werden. Wir müssen jedoch nicht vergessen, daß diese molekularen Hypothesen sich mancher Ergebnisse rühmen dürfen, die durch die reine Thermodynamik oder mittels der Gleichungen des elektromagnetischen Feldes in ihrer allgemeinsten Form nie hätten erreicht werden können; diese Ergebnisse sind allen bekannt, welche die kinetische Gastheorie, die Theorien der verdünnten Lösungen, der Elektrolyse und der Genesis elektrischer Ströme durch die Bewegung der Ionen studiert haben. Ebensowenig kann die Fruchtbarkeit dieser Hypothesen von denen geleugnet werden, die den glänzenden Untersuchungen \textit{J. J. Thomsons} und seiner Mitarbeiter über die Leitung der Elektrizität durch die Gase gefolgt sind.''
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