A new method in geometry. (Q1492276)

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scientific article; zbMATH DE number 2641044
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    English
    A new method in geometry.
    scientific article; zbMATH DE number 2641044

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      A new method in geometry. (English)
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      1908
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      Der Verf. teilt eine neue Methode zur Behandlung von Konfigurationen mit, die sich ihm aus der Theorie der Moduln ergeben hat. Diese Methode benutzt die syzygetischen Relationen, die die Grundformen der den Konfigurationen entsprechenden Moduln verknüpfen. Das Linearsystem solcher Relationen von gegebener Ordnung wird untersucht und dabei als ein Hülfsraum gedeutet. Der Verf. gewinnt dadurch den Vorteil, wohlbekannte Identitäten aus der Invariantentheorie verwerten zu können; und das Neue der Methode besteht grade darin, daß die Koeffizienten dieser Identitäten nicht mehr bloße Zahlen darstellen, sondern Gebilde des ursprünglichen Raumes. So betrachtet der Verf. ein System \(S\) dreier Kurven dritter Ordnung, die 7 Punkte gemein haben, von denen vorausgesetzt wird, daß keine sechs davon auf einem Kegelschnitt liegen. Dann führt er die Parameter \(\mu_1, \mu_2, \mu_3\) ein, so daß sich \(S\) in die Form bringen läßt \(u_1 \mu_1 + u_2 \mu_2 + u_3 \mu_3,\) wo \(u_1, u_2, u_3\) drei voneinander linear unabhängige Formen von \(S\) bedeuten. Und die \(\mu_i\) werden dabei als Variabeln einer \(\mu\)-Ebene gedeutet. Bezeichnen sodann \(a, b, c\) drei \(\mu\)-Punkte, \(\mu_1, \mu_2, \mu_3\) sowie \(S \mu\)-Linien, so stellt die Komposition \(Sa\) eine definite kubische Form in der Ebene der Variablen \(x_i\), der \(x\)-Ebene, dar, und es muß\ sein \(Sa \cdot g_1 + Sb\cdot g_2 + Sc\cdot g_3 = 0,\) wo \( g_1, g_2, g_3\) Linien der \(x\)-Ebene sind, deren Bedeutung sich aus dieser Relation ablesen läßt. Werden die \(Sa, Sb, Sc\) linear transformiert, so wird eine entsprechende Identität auftreten, wo die \(g_1, g_2, g_3\) die entsprechende kogrediente Transformation erleiden und daher als Koordinaten eines \(\mu\)-Punktes \(g\) gedeutet werden können. Für \(g = g_1 \cdot a + g_2 \cdot b + g_3 \cdot c \) erhalt man \(Sa \cdot gbc + Sb \cdot gca + Sc \cdot gab = 0,\) und diese Relation muß\ gültig bleiben, was für \(\mu\)-Punkte \(a, b, c\) auch gewählt werden. Wegen der Schlüsse, die sich aus diesen Betrachtungen über die in Rede stehende Konfiguration ziehen lassen, wie wegen weiterer Einzelheiten, insbesondere der angewandten Bezeichnung, muß\ ie Arbeit des Verf. eingesehen werden.
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