Über Fachwerke mit zyklischer Symmetrie. (Q1492887)

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scientific article; zbMATH DE number 2641917
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    Über Fachwerke mit zyklischer Symmetrie.
    scientific article; zbMATH DE number 2641917

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      Über Fachwerke mit zyklischer Symmetrie. (English)
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      1908
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      Die Gleichgewichtsbedingungen für Fachwerke mit zyklischer Symmetrie, wie sie bei den über regelmäßigen Vielecken errichteten Kuppeln, Pyramiden- und Tonnenfachwerken auftreten, lassen sich auffassen als Differentialgleichungen zu zwei Ordnungsziffern, die der Ring- und der Meridianfolge entsprechen. Um sie auf Gleichungen zu einer Ordnungsziffer zurückzuführen, bedient sich der Verf., unter Beziehung auf das Beispiel des Tonnenfachwerks, der harmonischen Analyse: Indem er die Stabspannungen und äußeren Kräfte in ihrer Abhängigkeit von der Meridianziffer in endliche \textit{Fourier}sche Reihen entwickelt, gelangt er zu gewöhnlichen Differenzengleichungen erster Ordnung für die Koeffizienten, die sich integrieren lassen. Die dabei als Integrationskonstanten eingehenden, zum äußersten Ringe gehörigen Koeffizientenwerte lassen sich z. B. beim offenen Tonnenfachwerk ohne weiteres bestimmen; bei dem durch eine geeignete Stabvertauschung daraus gewonnenen Fachwerk, das durch eine Pyramide geschlossen ist, ergeben sich Systeme von nur 2 Gleichungen mit 2 Unbekannten. Angewandt auf die Elastizitätsgleichungen statisch unbestimmter, zyklisch symmetrischer Fachwerke, liefert das Verfahren für gleichartig auf einem Ringe angeordnete, statisch unbestimmte Größen lauter einzelne Gleichungen mit einer Unbekannten und im allgemineren Falle Gleichungssätze, die nur die auf einem Meridian liegenden, statisch unbestimmten Kräfte enthalten.
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