Vene fluenti. (Q1492995)

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scientific article; zbMATH DE number 2642026
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    English
    Vene fluenti.
    scientific article; zbMATH DE number 2642026

      Statements

      Vene fluenti. (English)
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      1908
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      In der Abhandlung ``Scie e leggi di resistenza'' (F. d. M. 38, 753, 1907, JFM 38.0753.04) hat \textit{Levi-Civita} das Problem der gleichmäßigen Translationsbewegung eines Körpers in einer vollkommenen und nicht von Kräften beanspruchten Flüssigkeit behandelt. Bei der Untersuchung der Frage hat er für die Hypothese der Kontinuität der zugehörigen Bewegung der Flüssigkeitsmasse die andere, dem Experimente gemäßere gesetzt, die schon von \textit{Stokes }und \textit{Helmholtz }angedeutet war, daß nämlich der bewegliche Körper eine unbestimmte, mit ihm solidarische Flüssigkeitssäule mit sich schleppt (Hypothese der ``scia''). Bei dem Studiem der diskontinuierlichen Flüssigkeitsstrahlen ist eine Frage, die mit der von \textit{Levi-Civita} behandelten gewisse Berührungspunkte darbietet, das Problem der Flüssigkeitsstrahlen (unter den Bedingungen permanenter Bewegung). Diesem Problem ist die vorliegende Arbeit gewidmet. Bei einer Beschränkung auf zwei Dimensionen läuft die Aufgabe darauf hinaus: ein starres Profil (Schnitt des Behälters der Flüssigkeit) besitzt eine Öffnung, durch welche die Flüssigkeit ausströmt. Das Problem ist für besondere Gestalten starrer Profile von \textit{Kirchhoff }(1877), \textit{Michell }(1890), \textit{Love }(1892), \textit{Réthy} (1895) gelöst. Indem der Verf. das Studium dieser Erscheinung unter ihrer allgemeinsten Gestalt wieder aufnimmt und ihre mathematische Natur analysiert, gelangt er dazu, das allgemeine Integral der rotationslosen Flüssigkeitsbewegungen durch eine Öffnung anzugeben und mit in seiner Hülfe alle Elemente der Bewegung auszudrücken. Der Grad der Willkürlichkeit ist der einer analytischen Funktion \(a=\sum_1^{\infty} c_n\zeta^n\) mit reellen Koeffizienten, die innerhalb und auf der Kreislinie \(|\zeta|=1\) regulär ist. In dem gewöhnlicheren Falle, bei welchem die Richtung des Strahles sozusagen in der Fortsetzung der Achse des Behälters liegt, gelingt auch die Auswertung des Widerstandes, den die starren Wände leisten müssen, um nicht während des Ausströmens der Flüssigkeit durch die Öffnung mitgerissen zu werden. Dieser Widerstand wird als ziemlich einfache Funktion der Weite der Öffnung, des Kontraktionskoeffizienten und des Abstandes zwischen den beiden starren Wänden, gemessen in einem von der Öffnung ganz entfernten Punkte, ausgedrückt. Für symmetrische Bewegungen und Randlinien findet eine bedeutende Vereinfachung der Formeln statt. Als Anwendung der allgemeinen Methoden wird das Integral \(\omega\) hergestellt, das einem starren Profil von beliebig polygonaler Form entspricht. Bei der Betrachtung zweier Sonderfälle werden schon früher gefundene Resultate wieder gewonnen und vervollständigt.
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