The relation of mass to energy. (Q1493085)

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scientific article; zbMATH DE number 2642114
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    English
    The relation of mass to energy.
    scientific article; zbMATH DE number 2642114

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      The relation of mass to energy. (English)
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      1908
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      Es wird angenommen, daß ein isoliertes elektrische System, das der Einfachheit halber als symmetrisch vorausgesetzt wird, sich in einem mechanischen Zwange befindet, der zur Folge hat, daß das System, unabhängig von den als unbegrenzt wirkend vorausgesetzten elektrischen Kräften, stets um eine konstant bleibende mittlere Konstellation seiner Elemente schwingt, und hieraus wird eine elektromagnetische Definition seiner Masse abgeleitet. Die konstante Konstellation wird nämlich ähnlich wie Zwangszustände in der Elastizitätstheorie in Form von Bedingungsgleichungen eingeführt, und die sich ergebenden Spannungskomponenten werden durch die elektromagnetischen Größen ausgedrückt. Führt man die erhaltenen Ausdrücke in die Gleichung für die Energieänderung ein, so ergibt sich ein Ausdruck für das Gesamtmoment, der durch Differentiation nach der Translationsgeschwindigkeit einen Ausdruck für die Masse ergibt, in den die Energie \(W\), die Translationsgeschwindigkeit und die Lichtgeschwindigkeit \(c\) eingehen. Ist die Translationsgeschwindigkeit so klein, daß ihr Quadrat gegen das der Lichtgeschwindigkeit vernachlässigt werden kann, wie es in der Mechanik immer der Fall ist, so wird die Masse von der Translationsgeschwindigkeit unabhängig und reduziert sich auf \(4W/3c^2\). Zum Schluß wird der gleiche Näherungsausdruck für die Masse noch ohne Zuhülfenahme der Zwangskonstellation und der Annahme unbegrenzt weit gültiger Gesetze für die elektrische Elementaranziehung allein aus den elektromagnetischen Grundgleichungen abgeleitet.
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