Die Theorie der Integralgleichungen und die Darstellung willkürlicher Funktionen in der mathematischen Physik. (Q1493863)

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scientific article; zbMATH DE number 2644050
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    Die Theorie der Integralgleichungen und die Darstellung willkürlicher Funktionen in der mathematischen Physik.
    scientific article; zbMATH DE number 2644050

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      Die Theorie der Integralgleichungen und die Darstellung willkürlicher Funktionen in der mathematischen Physik. (English)
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      1907
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      ``Die von \textit{Fredholm} begründete, von \textit{Hilbert} in wesentlichen Punkten fortgebildete, von \textit{Schmidt} weiter vervollkommmnete Theorie der Integralgleichungen ist offenbar bestimmt, weite Gebiete der mathematischen Physik in der vorteilhaftesten Weise umzugestalten. Sie bietet aber hinsichtlich der wichtigen Lehre von der Darstellung willkürlicher Funktionen bis jetzt noch Mängel dar, die unmittelbar vor Augen treten, wenn man sich klar macht, was die hierher gehörigen Resultate für die \textit{Fourier}sche Reihe leisten. Da zeigt sich, daß\ es weniger ist, als schon sehr einfache Anwendungen erfordern; man erhält nämlich z. B. bezüglich der gewöhnlichen Sinusreihe nur den Satz, daß\ durch sie eine Funktion von \(x\) darstellbar ist, die mit ihren ersten beiden Ableitungen stetig ist und an den Stellen \(x=0\) und \(x=\pi\) verschwindet; ebenso erhält man eine Entwicklung in die Kosinusreihe nur unter der Voraussetzung, daß\ die Ableitung der Funktion an den bezeichneten beiden Stellen verschwindet. Nun kennt man aber nicht nur für die \textit{Fourier}sche Reihe, sondern auch für die nach den \textit{Bessel}schen und den \textit{Sturm-Liouville}schen Normalfunktionen fortschreitenden Reihen sehr viel allgemeinere Darstellungssätze, bei denen insbesondere nicht verlangt wird, daß\ die dargestellte Funktion an den Enden des betrachteten Intervalls denselben Bedingungen unterworfen sei, wie die Funktionen, nach denen man entwickelt. Diese allgemeinen Sätze mit der Theorie der Integralgleichungen in Verbindung zu setzen und dadurch die bezeichneten Mängel der bisherigen Theorie zu haben, ist das Ziel der vorliegenden Untersuchung.''
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