\textit{Euler} und die Variationsrechnung. (Q1494429)

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scientific article; zbMATH DE number 2642851
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    \textit{Euler} und die Variationsrechnung.
    scientific article; zbMATH DE number 2642851

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      \textit{Euler} und die Variationsrechnung. (English)
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      1907
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      Die eigentliche Festrede (s. den Eingang zum vorhergehenden Referat (JFM 38.0014.02)) umfaßt die Seiten 23-34. Dann folgen Anhänge. Im Eingang seiner Rede wirft \textit{Kneser} einen Blick auf das mathematische Werk des großen \textit{Leibniz}, für dessen Arbeiten die Idee einer Characteristica generalis der große leitende Gedanke wurde. Er schuf nicht bloß\ die passend gewählte Zeichensprache, sondern auch den zugehörigen Algorithmus. In der Variationsrechnung finden wir den Gegensatz, den wir zwischen \textit{Leibniz} und seinen Vorgängern lebendig sehen, zwischen \textit{Euler} und seinem Nachfolger \textit{Lagrange} wieder. Die Variationsrechnung beginnt mit dem Briefwechsel zwischen \textit{Leibniz} und \textit{Johann Bernoulli}. Die Methode des ersteren wird von Euler zur höchsten Vollendung gebracht. \textit{Euler} wandte seine Methoden auf eine große Zahl der schönsten Einzelaufgaben an. Das zeigt seine Integralrechnung, seine Mechanik, seine Scientia navalis, vor allem seine Methodus inveniendi lineas curvas maximi minimive proprietate gaudentes. Der Verf. zeigt nun den Einfluß\ der \textit{Euler}schen Arbeit auf die Entwickelung der Mechanik und der theoretischen Physik. Hier ist hauptsächlich das Prinzip der kleinsten Aktion zu betrachten und die Gedankenreihe, welche \textit{Euler} mit demselben verbindet. Auf eine Reihe von Anmerkungen (S. 35-38) folgt der Anhang I: Strenge Fassung der \textit{Euler}schen Methode bei dem einfachsten Problem der Variationsrechnung (S. 39-45; Anhang II: Die Begründung der Variationsrechnung in der Theorie der Analytischen Funktionen von \textit{Lagrange} (S. 46-55); Anhang III: Eulers Methode, die Extreme durch Differentialgleichungen definierter Größen zu finden (S. 55, 60).
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