L'œuvre \textit{d'Amédée Mannheim}. (Q1494484)
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scientific article; zbMATH DE number 2642905
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | L'œuvre \textit{d'Amédée Mannheim}. |
scientific article; zbMATH DE number 2642905 |
Statements
L'œuvre \textit{d'Amédée Mannheim}. (English)
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1907
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Zu Paris am 17. Juli 1831 geboren, besuchte \textit{Amédée Mannheim} das Institut Martelet, die École Centrale und wurde im Lycée Charlemagne \textit{Catalans} Schüler. Die École Polytechnique verließer 1848 als Unterleutnant der Artillerie und ging an die École d'application zu Metz. Hier hatte er die glückliche Idee, das nach ihm benannte Instrument zu konstruieren; aus dem Jahre 1851 stammt seine erste mathematische Arbeit über die Theorie der reziproken Polaren. Die ``Transformation des propriétés métriques des figures à l'aide de la théorie des polaires réciproques'', 1857, entwickelte seine neuen Ideen, die so fruchtbar werden sollten. In seiner militärischen Laufbahn avancierte er schnell. Nach Veröffentlichung mehrerer Aufsätze über Krümmungszentren und Infinitesimalgeometrie wurde Mannheim 1859 Repetitor an der Polytechnischen Schule, 1863 Examinator, 1864 Professor der deskriptiven Geometrie. Außer verschiedenen geometrischen Arbeiten veröffentlichte er bis 1866 die Abhandlung über die Verrückung einer Figur von unveränderlicher Form, welche die Grundlage seiner ``kinematischen Geometrie'' wurde. 1880 erschien sein berühmter ``Cours de géométrie descriptive à l'École Polytechnique, comprenant les éléments de la géométrie cinématique'', der 1886 eine zweite Auflage erlebte. Es folgten dann mehrere Arbeiten über die Polhodie und die Herpolhodie, das Gelenkhyperboloid, das Plückersche Konoid, die Betrachtung der Normalien, über Büschel und Kongruenzen und sein ``Mémoire d'optique géométrique'', 1884. Sein bedeutendstes Werk sind die ``Principes et développements de géométrie cinématique'', 1894. Im Jahre 1901 gab er wegen hohen Alters seine Stelle auf. Er starb am 11. Dezember 1906 zu Paris.
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