Sur les invariants différentiels et la théorie des formes binaires. (Q1494832)

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scientific article; zbMATH DE number 2643358
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    Sur les invariants différentiels et la théorie des formes binaires.
    scientific article; zbMATH DE number 2643358

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      Sur les invariants différentiels et la théorie des formes binaires. (English)
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      1908
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      Einem reellen Vektor \(v\), mit den kartesischen Koordinaten \(v_{\lambda}\), entspreche die binäre Quadrik \((v_{1}+iv_{2})\xi^{2}-2iv_{3}\xi\eta+(v_{1}-iv_{2})\eta^{2}\), dann korrespondiert einem reellen Vielbein, das sich aus mehreren reellen Vektoren mit demselben Ursprung und von gleicher Länge zusammensetzt, das Produkt der bezüglichen Quadriken. Soll eine Form \(a_{\xi}^{2n}\) einem \(n\)-Bein \(a^{n}\) entsprechen, so ist dazu notwendig und hinreichend das Bestehen der Relationen \(a_{2n-k}=(-1)^{k}\overline{a_{k}}\), wo \(\overline{a_{k}}\) konjugiert zu \(a_{k}\) ist. Ist \(b_{\xi}^{2m}\) die Form eines \(m\)-Beins, so wird durch die \(k\)-te Überschiebung von \(a_{\xi}^{2n}\) und \(b_{\xi}^{2m}\) ein reelles \((n+m-k)\)-Bein bestimmt, das ,,\(k\)-te Produkt`` beider Vielbeine \(a^{n}\) und \(b^{m}\). Es seien jetzt die binären Koordinaten eines \(n\)-Beins \(a^{n}\) Funktionen eines Punktes \(X\), so entsteht eine ``\(n\)-beinige Funktion'', die ebenfalls mit \(a^{n}\) bezeichnet sei. Führt man den \textit{Hamilton}schen Vektor \(\nabla\) mit den Koordinaten \(\nabla_{\lambda}=\frac{\partial}{\partial x_{\lambda}}\) ein, so entstehen ``abgeleitete \(m\)-Beine vom Grade \(p\)'' der Funktion \(a^{n}\) als die Produkte aus dem \(n\)-Beine \(a^{n}\) mit den Vielbeinen \(\nabla^{p-2\sigma}(\nabla\cdot\nabla)^{\sigma}\) \((p,\sigma=0,1,\dots)\). Eine ``vektorielle Differentialinvariante \(I_{0}\)'' von \(a^{n}\) ist ein von der wahl der Achsen unabhängiges Vielbein, dessen binäre Koordinaten homogen sind in bezug auf jede Reihe partieller Ableitungen der Ordnungen \(0,1,\dots,q\) der binären Koordinaten \(a_{k}\) von \(a^{n}\) nach den \(x_{\lambda}\). Hieraus gehen die \(I_{q}\) hervor als abgeleitete Vielbeine von \(a^{n}\) von den Graden \(0,1,\dots,q\); ihre Formen sind Komitanten der binären Formen dieser Vielbeine. Ein vollständiges System der \(I_{q}\) wird geliefert durch ein vollständiges System jener Formen. Eine skalare Funktion \(S^{\nu}\), die in \(\nu\) Vektoren linear ist, deren Koeffizienten von den \(x_{\lambda}\) abhängen, wird durch eine Anzahl von ``immanenten'' Vielbeinen bestimmt. Die \(I_{q}\) von \(S^{\nu}\) sind die \(I_{q}\) der immanenten Vielbeine von \(S^{\nu}\). Von diesen Begriffen wird eine Anzahl von Anwendungen auf die mathematische Physik mitgeteilt. So besitzt die vektorielle Funktion \(\nu\) als abgeleitetes Vielbein der Grade 1 und 2 die Zweibeine \(\nabla\nu=4b\), \(\nabla_{1}=r\), das Dreibein \(\nabla^{2}\nu=\tau\). Ist die Bedingung \(\nu\cdot r=0\) erfüllt, so gestatten die Flußlinien der Funktion \(\nu\) eine Familie von orthogonal durchsetzenden Flächen \(F\), deren Differentialgeometrie eng verknüpft ist mit dem vollständigen Systeme einer quadratischen und biquadratischen binären Form, nämlich des Vektors \(\nu\) und des Zweibeins \(b\). Dies läßt sich für die Niveauflächen der skalaren Funktion \(s\) spezialisieren. Ferner gelangt man zu einfachen Gleichgewichtsbedingungen, zu Verallgemeinerungen \textit{Maxwell}scher und \textit{Morera}scher Kraftfunktionen, zu einer Behandlung unendlich kleiner Deformationen usf. An Stelle der Funktion \(a^{n}\) lassen sich oft mit Vorteil die Linearfaktoren ihrer Form \(a_{\xi}^{2n}\) verwenden.
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