Sur l'histoire du principe employé en statique par \textit{Torricelli}. (Q1496423)

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scientific article; zbMATH DE number 2646245
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    Sur l'histoire du principe employé en statique par \textit{Torricelli}.
    scientific article; zbMATH DE number 2646245

      Statements

      Sur l'histoire du principe employé en statique par \textit{Torricelli}. (English)
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      1907
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      Bei der Übergabe des zweiten Bandes der ``Origines de la statique'' an die Pariser Akademie hebt \textit{Duhem} hervor, daß der größte Teil dieses Bandes die Spuren des Prinzips verfolgt, dessen Formulierung \textit{Lagrange} dem \textit{Torricelli} zuschreibt: ``Ein schweres System ist im Gleichgewichte, sobald jede virtuelle Verrückung dieses Systems den Schwerpunkt zu einer Steigung nötigen würde.'' Ein erster Anklang findet sich schon bei \textit{Aristoteles} (\(\varPi \varepsilon \rho \grave\iota\) \(O\acute\upsilon \rho \alpha \nu o \tilde\upsilon\), B, \(\iota \delta\)). Wenig präziser ausgedrückt liest man einen ähnlichen Satz bei \textit{Albertus Magnus} und \textit{Thomas von Aquino}. Dagegen spricht \textit{Albertus de Saxonia} den betreffenden Satz so aus, wie er nach der Lehre der Schwere, als eines Strebens nach dem Weltzentrum, in jener Zeit gefaßt werden mußte. Ihm folgt in klarerer Form \textit{Lionardo da Vinci}, und diesen schreiben verschiedene Autoren aus; auch \textit{Cardano} und \textit{Mersenne} folgen ihm. Daher kann man die erste Entdeckung des Prinzips wohl auf \textit{Lionardo} zurückführen, während \textit{Torricelli} ihm die endgültige Fassung gegeben hat. \textit{Galilei} formuliert es deutlich im Scholium generale vom 3. Dezember 1639 an \textit{Benedetto Castelli}. Bei allen diesen Autoren herrscht aber eine unklare und unrichtige Auffasung des Schwerpunktsbegriffes.
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