On some difficulties in the theory of transfinite numbers and order types. (Q1496492)
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scientific article; zbMATH DE number 2646375
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | On some difficulties in the theory of transfinite numbers and order types. |
scientific article; zbMATH DE number 2646375 |
Statements
On some difficulties in the theory of transfinite numbers and order types. (English)
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1906
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Der erste Teil dieser Schrift beschäftigt sich mit dem \textit{Burali-Forti}schen Paradoxon und mit dem analogen, die Kardinalzahlen betreffenden von \textit{Russell} selbst schon früher erörterten Wiederspruch. Die Schwierigkeit wird nach dem Verf. dadurch gehoben, daß er zeigt, daß es Eigenschaften (``proportional functions'') gibt, die nicht fähig sind, eine Klasse zu definieren. Diesen Charakter besitzen unter anderem diejenigen Eigenschaften, welche derartig sind, daß es immer möglich ist, sobald eine Klasse eine solche Eigenschaft hat, ein neues, mit derselben Eigenschaft behaftetes Element anzugeben. Die keine Klasse definierenden Eigenschaften mögen ``nicht-prädikativ'' heißen. Welche Eigenschaften sind aber nicht-prädikativ? Zur Beantwortung dieser Frage bieten sich drei Theorien dar, nämlich: A. ``The zigzag theory'', B. ``The theory of limitation of size'', C. ``The no-classes theory''. Nach der ersten Theorie sind alle einfachsten und gemeinsten Eigenschaften prädikativ, ebensowie in der Infinitesimalrechnung alle einfachsten und gemeinsten stetigen Funktionen derivierbar sind; nur die künstlichen Eigenschaften haben den Zickzackcharakter, sie kommen nämlich einigen, aber nicht allen Elementen einer beliebigen Klasse \(u\) und zugleich einigen, aber nicht allen Elementen der komplementaren Klasse \(-u\) zu. Nach der zweiten Theorie gibt es eine Grenzausdehnung, die keine Klasse erreichen darf; geschieht dies für eine vermeintliche Klasse, so darf diese nicht mehr als Klasse angesehen werden. Nach der dritten Theorie gibt es weder Klassen, noch Relationen, oder wenigstens verbietet man sich den Gebrauch dieser Begriffe. Daß die letzte Theorie fähig ist, alle Wiedersprüche aufzuheben, behauptet der Verf. in einer später hinzugefügten Note. Der zweite Teil des vorliegenden Aufsatzes betrifft das \textit{Zermelo}sche Axiom und hebt die Beziehungen desselben zu weiteren Grundfragen der Mathematik hervor.
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