Die symmetrischen Zahlensysteme und der Satz von \textit{Sturm}. (Q1496565)

From MaRDI portal





scientific article; zbMATH DE number 2646466
Language Label Description Also known as
default for all languages
No label defined
    English
    Die symmetrischen Zahlensysteme und der Satz von \textit{Sturm}.
    scientific article; zbMATH DE number 2646466

      Statements

      Die symmetrischen Zahlensysteme und der Satz von \textit{Sturm}. (English)
      0 references
      0 references
      1906
      0 references
      Die Signatur der quadratischen Form \(\sum_{ik} a_{ik}x_ix_k\) wird bekanntlich aus der Anzahl der Zeichenwechsel in einer Reihe der Hauptsubdeterminanten der Determinante \(|a_{ik}|\) bestimmt. Eine solche Reihe gibt die Signatur auch in dem Falle an, wo eine beliebige Gliederanzahl jener Reihe verschwindet; es reicht nämlich hin, einem jeden verschwindenden Gliede das Vorzeichen einer von seinen Hauptsubdeterminanten beizulegen, welche von möglichst hohem Grade und von Null verschieden ist; wenn alle seine Hauptsubdeterminanten (und daher auch alle seine Elemente) verschwinden, so ist dem betreffenden Gliede das positive Vorzeichen beizulegen. Auf Grund dieser Bemerkung und eines Satzes von \textit{Gundelfinger} wird die Anzahl der Zeichenwechsel in den \((n+1)\) ersten Gliedern der Reihe \[ 1,\quad |c_2|,\quad \begin{vmatrix} c_2, & c_3 \\ c_3 & c_4 \end{vmatrix} ,\quad \begin{vmatrix} c_2, & c_3, & c_4 \\ c_3, & c_4, & c_5 \\ c_4, & c_5, & c_6 \end{vmatrix} ,\dots \] direkt bestimmt, wobei \(c_1,c_2,c_3,\dots\) durch folgende Entwicklung definiert sind: \[ \frac {b_0z^n+b_1z^{n-1}+\dotsm +b_n}{a_0z^n+a_1z^{n-1}+\dotsm +a_n}=c_1+\frac {c_2}z+\frac {c_3}{z^2}+\frac {c_4}{z^3}+\dotsm \] Daraus werden dann verschiedene bekannte Formen von \textit{Sturm}schen Funktionen abgeleitet. Endlich werden die Determinanten \(|c_{i+k}|\) durch eine einfache Umformung als Determinanten vom gleichen Grade, deren Elemente von \(a_k,b_k\) direkt abhängen, dargestellt; daraus wird das Verfahren abgeleitet, wie man die oben erwähnte Anzahl der Zeichenwechsel durch sukzessive Divisionen bestimmen kann.
      0 references

      Identifiers