On the reduction of the ternary quintic and septimic to their canonical forms. (Q1496624)

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scientific article; zbMATH DE number 2646536
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    On the reduction of the ternary quintic and septimic to their canonical forms.
    scientific article; zbMATH DE number 2646536

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      On the reduction of the ternary quintic and septimic to their canonical forms. (English)
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      1906
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      Das Problem der kanonischen Darstellung ternärer Formen \(C_n\; n\)-ter Ordnung als Summen einer kleinsten Anzahl von Potenzen von Linearformen ist im wesentlichen von \textit{F. Palatini} (''F. d. M. 34, 131, 1903,siehe JFM 34.0131.01 u. JFM 34.0131.02'') gelöst worden, insofern nicht nur die Existenz der bezüglichen Darstellungen bewiesen, sondern auch mit geometrischen Hülfsmitteln deren wirkliche Aufstellung geleistet wird. In der vorliegenden Abhandlung werden die Fälle \(n=5,7\) im Sinne der algebraischen Invariantentheorie durchgeführt. Ein grundlegendes Hülfsmittel bietet zu dem Behuf der \(\varOmega\)-Prozeß \(A=\frac {\partial^2}{\partial x\partial\lambda}+\frac {\partial^2}{\partial y\partial\mu}+\frac {\partial^2}{\partial z\partial\nu}\), wo \(x,y,z\) die ursprünglichen Variabeln, \(\lambda ,\mu ,\nu\) die kontragredienten sind. Ist \(f(\lambda ,\mu ,\nu )\) eine Form \(n\)-ter ``Klasse'', \(F(x,y,z)\) eine Form beliebiger ``Ordnung'', so besteht die wichtige symbolische Identität (I) \(\varDelta^nfF=n!f\left(\frac {\partial}{\partial x},\frac {\partial}{\partial y},\frac {\partial}{\partial z}\right) F\). Sei jetzt \(Q\) eine \(C_5;Q\) enthält 21 Koeffizienten und ebensoviele die Form \(\sum_{r=1}^7L_r^5\), wo \(L_r\) eine Linearform \(\lambda_rx+\mu_ry+\nu_rz\) ist. Nun gibt es eine Scharschar von Kurven dritter Klasse, die die sieben Geraden \(L_r=0\) berühren; kennt man daher drei linear unabhängige solche Kurven \(U_1,U_2,U_3\), so sind die sieben Geraden \(L_r=0\) bestimmt und damit auch die gewünschte Darstellung \(Q=\sum L_r^5\). Wendet man den Prozeß \(\varDelta^3\) auf die Produkte \(U_sL_r^5\) \((s=1,2,3)\) an, so ergibt sich \(\varDelta^3U_sQ=0\), d. h. \(U_1,U_2,U_3\) sind apolar zu \(Q\). Nun gibt es vier linear unabhängige, zu \(Q\) apolare Formen dritter Klasse \(V_1,V_2,V_3,V_4\). Die drei Gleichungen \(U_1=U_2=U_3=0\) sind daher gleichwertig mit \(\begin{vmatrix} V_1V_2V_3V_4 \\ a_1a_2a_3a_4 \end{vmatrix} =0\), wo die \(a\) Konstanten sind. Man bilde die \textit{Jacobi}sche Kovariante \(\varOmega\) der \(U_1,U_2,U_3\), eine Form sechster Klasse. Bedeuten \(\varOmega_1,\varOmega_2,\varOmega_3\) die drei ersten partiellen Ableitungen von \(\varOmega\), so ergeben sich die drei Gleichunge \(\varDelta^5\varOmega_8Q=0\). Durch diese drei, in den \(a\) linearen und homogenen Gleichungen bestimmten sich eindeutig die Verhältnisse der \(a\). Damit läßt sich das System der Bedingungen \(U_1=U_2=U_3=0\) in eindeutiger Gestalt aufstellen, und das Problem hat eine nur eine Lösung. Der Beweis, daß damit das Problem gelöst ist, beruht auf der \textit{Sylvester}schen Methode, die Resultante von \(U_1,U_2,U_3\) zu bilden. Es ergibt sich, daß die Gleichungen \(U_1=0\), \(U_2=0\), \(U_3=0\) wenigstens sieben gemeinsame Lösungen besitzen, aber auch nicht mehr. Es werden noch die Fälle untersucht, wo \(Q\) auf eine Summe von sechs fünften Potenzen reduzierbar ist. Die nämliche Methode wird sodann angewendet auf die Darstellung einer ternären Form \(Q\) siebenter Ordnung als Summe von zwölf siebenten Potenzen. Man hat die drei linear unabhängigen Kurven vierter Klasse \(U_1=0\), \dots, \(U_4=0\) zu bestimmen, die die zwölf Geraden \(L_r=0\) berühren. Dies geschieht wiederum durch Vermittlung der fünf Formen vierter Klasse, die apolar sind zu \(Q\). Die gesuchte Darstellung ist im allgemeinen immer möglich, entsprechend den zwölf gemeinsamen Lösungen der Gleichungen \(U_1=0\), \(U_2=0\), \(U_3=0\).
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