Sur les solutions uniformes de certaines équations fonctionnelles. (Q1497101)

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scientific article; zbMATH DE number 2647190
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    Sur les solutions uniformes de certaines équations fonctionnelles.
    scientific article; zbMATH DE number 2647190

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      Sur les solutions uniformes de certaines équations fonctionnelles. (English)
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      1907
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      Die automorphen Funktionen kann man ansehen als die Funktionen, welche einer oder mehreren Funktionalgleichungen der Form \(f(\theta (x))=f(x)\) genügen, wo \[ \theta (x)=\frac {\alpha x+\beta }{\gamma x+\delta} \] eine linear gebrochene Funktion bedeutet. Es ist aus der Theorie der automorphen Funktionen wohlbekannt, daß die sich selbst entsprechen Stellen der linearen Transformation, für die also \(x=\theta (x)\) ist, maßgebend sind für den Existenzbereich der zugehörigen eindeutigen, automorphen Funktionen, und daß dieser Existenzbereich bei mehrfach automorphen Funktionen auch durch eine Linie von wesentlich singulären Punkten begrenzt sein kann, z. B. durch einen Kreis (Modulfunktion, Grenzkreisfunktionen), auch durch eine nichtanalytische Kurve, endlich durch eine nirgends dichte, perfekte Punktmenge (\textit{Schottky}sche Funktionen). Der Verf. referiert über seine Resultate über die eindeutigen analytischen Lösungen ähnlicher Funktionalgleichungen, wo \(\theta (x)\) eine rationale Funktion höheren Grades ist, insbesondere \[ \theta (x)=\frac {x^n}{x^n+2}, \] und die die Form haben: \(F(\theta (x))=F(x)+x\) oder \(F(\theta (x))=\theta' (0)F(x)\) oder \(F(\theta (x))=c.\)\,\,\,\, \(F(x)\) u. a., die also vom Typus der von \textit{Koenigs} (vgl. ''F. d. M. 16, 376, 1884, siehe JFM 16.0376.01 u. JFM 16.0376.02'') behandelten sind. Aber während \textit{Koenigs} sich nur mit den analytischen Lösungen in kleinem Gebiet defaßt, fragt der Verf. nach solchen analytischen Lösungen, die in allen ihren Fortsetzungen eindeutig sind, und erhält so Beispiele für alle diejenigen oben für automorphe Funktionen erwähnten Möglichkeiten bereits bei Betrachtung je einer \textit{einzigen} Funktionalgleichung seiner Art, die dort erst bei \textit{mehrfach} automorphen Funktionen auftraten.
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