Über duale Zahlen und ihre Anwendung in der Geometrie. (Q1497359)

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scientific article; zbMATH DE number 2647480
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    Über duale Zahlen und ihre Anwendung in der Geometrie.
    scientific article; zbMATH DE number 2647480

      Statements

      Über duale Zahlen und ihre Anwendung in der Geometrie. (English)
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      1906
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      Unter dualen Zahlen versteht man nach \textit{Study} Zahlen \(u+v\varepsilon\), wo \(u\) und \(v\) gewöhnliche komplexe Zahlen sind und \(\varepsilon^2=0\) ist. Die dualen Zahlen lassen sich ein-eindeutig in geometrisch anschaulicher Weise den reellen und imaginären Punkten eines Kegels zuordnen; durch duale Übertragung demgemäß auch den Tangentialebenen eines Kegelschnitts, im speziellen den Minimalebenen und den ihnen ein-eindeutig zugeordneten orientierten Raumgeraden, den ``Speeren''. Es werden nun die Eigenschaften der dualen Zahlen dazu benutzt, um die Transformationen des Zahlenkegels und ganz besonders der Speere in sich abzuleiten und überhaupt die Geometrie der Raumspeere zu untersuchen, wobei zum Teil bekannte Verhältnisse eine sehr einfache Darstellung erfahren, wie z. B. die \textit{Ribaucour}sche Theorie der isotropen Kongruenzen. Zum Schluß wird bemerkt, daß man durch Einführung höherer komplexer Zahlen auch imaginäre Geraden mit in die Betrachtung ziehen kann.
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