Sopra la configurazione del pentaedro. (Q1497396)
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scientific article; zbMATH DE number 2647524
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Sopra la configurazione del pentaedro. |
scientific article; zbMATH DE number 2647524 |
Statements
Sopra la configurazione del pentaedro. (English)
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1906
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Fünf beliebige Ebenen des Raumes sind die Flächen eines Pentaeders, welches zehn Kanten \(s_{ik}\) und zehn Ecken \(V_{ik}\) besitzt, ferner zehn Diagonalebenen, 15 Diagonalen und ebensoviele Diagonalpunkte; alle diese Ebenen, Geraden und Punkte bilden eine Cf. \((16_4,10_6)\), welche von vielen Geometern durchforscht wurde. Der Verf. führt seine Vorgänger in der Einleitung seiner Arbeit sorgfältig an. Auf jeder Pentaederkante hat man ein Punktepaar, das \textit{Hesse}sche Paar der aus den entsprechenden Ecken des Pentaeders bestehenden Tripel; im ganzen erhält man so 20 Punkte, welche auf einer Fläche zweiter Ordnung liegen. Es ibt bekanntlich 120 Kollineationen, die das Pentaeder in sich selbst transformieren; sie bilden eine Gruppe \(G_{120}\), deren Untergruppen vom Verf. erschöpfend abgezählt werden. Um nicht zu weitläufig zu sein, müssen wir für diese Resultate auf die Originalarbeit verweisen; es sei nur die alternierende Gruppe \(G_{60}\) erwähnt. Ein besonderer Paragraph (der dritte) wird auf die Untersuchung der in Rede stehenden Cf. verwendet. Von den bewiesenen Theoremen mögen nur die folgenden angeführt werden. Die 15 Diagonalpunkte des Pentaeders können als die Doppelpunkte einer Fläche vierter Ordnung ansgesehen werden, die in bezug auf die Gruppe \(G_{120}\) invariant ist. Die 10 singulären Ebenen der Fläche sind die Diagonalebenen des Pentaeders (so wird eine unrichtige Angabe verbessert, die sich in einer früheren Arbeit des Verf. befindet; vgl. F. d. M. 23, 551, 1891, JFM 23.0551.04). Diese singulären Ebenen gehen zu je 4 durch die singulären Punkte und durch die Pentaederecken usw. Der Verf. wendet sich dann zur Untersuchung der Kurven von einer nicht höheren Ordnung als 6, die in bezug auf \(G_{120}\) invariant sind; er findet, daß von solchen nur eine existiert: sie ist der Durchschitt einer Fläche zweiter Ordnung mit einer \textit{Clebsch}schen Diagonalfläche. Wenn aber die Kurve invariant in bezug auf die Untergruppe \(G_{60}\) sein soll, so ist sie rational. Sie gehört einer von zwei Kurvenklassen an, die projektivisch identisch sind, und deren kanonische Parameterdarstellung der Verf. gibt. Die so entstehenden Kurven besitzen alle dreifach berührende Ebenen, die eine Enveloppe sechster Klasse besitzen. Ferner hat jede solche Kurve 6 Doppeltangenten, welche ein Bisextupel einer Fläche dritter Ordnung bilden usw. Eine wichtige Ergänzung dieser Arbeit findet man in einer anderen Arbeit von \textit{Ciani}, worüber in diesem Band an anderer Stelle berichtet wird (Abschnitt IX, Kapitel 3D).
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