Grundzüge einer Theorie der synoptischen Luftdruckveränderungen. (Q1497902)

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scientific article; zbMATH DE number 2649187
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    Grundzüge einer Theorie der synoptischen Luftdruckveränderungen.
    scientific article; zbMATH DE number 2649187

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      Grundzüge einer Theorie der synoptischen Luftdruckveränderungen. (English)
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      1906
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      ``Es ist nicht Neues, daß\ bei nördlichen Luftsrömungen und abnehmender Temperatur auf der nördlichen Halbkugel der Luftdruck steigt wie an der Rückseite von Depressionen, hingegen bei südlichen Strömungen und zunehmender Temperatur der Luftdruck sinkt wie an der Vorderseite derselben; daß\ durch diese ungleichen Temperaturänderungen die Bewegung der Depression in wesentlich westöstlicher Richtung entsteht, liegt sehr nahe. Derselbe Gedanke läßt sich auf die Hochdruckgebiete anwenden, bei welchen an der Vorderseite der nördliche Wind das Barometer zur Steigen, auf der Rückseite der südliche dasselbe zum Fallen bringt und hierdurch ebenfalls eine scheinbare Verschiebung des ganzen Hochdruckgebietes nach Osten hervorgerufen wird. Auch sind plötzliche Luftdrucksteigerungen, sogenannte Druckstufen, durch das Eindringen kalter Luftmassen unter wärmere erklärt worden. Doch liegt meines Wissens kein abschließendes Urteil darüber vor, ob jene einfachen Annahmen quantitativ richtige, d. h. durch die Beobachtung bestätigte Resultate ergeben. Auch genügt es in keiner Weise, stets die Bewegung der Depressionen und Maxima zu verfolgen, deren Rolle für die Witterung meist sehr überschätzt wird, sondern es ist notwendig, die Bewegung der übrigen Isobarenformen, aller der unzählig vielen Zwischentypen, zu kennen oder doch die Gesetze zu bestimmen, nach welchen sie geschehen. In der vorliegenden Arbeit ist nun versucht, diese Gesetzmäßigkeiten aufzustellen und an der Hand des amerikanischen Beobachtungsmaterials zu prüfen. Dieselben praktisch auszuwerten, bleibt eine weitere Aufgabe, die hier noch nicht zu lösen unternommen wurde; soch soll der Weg angedeutet werden, auf welchem man sich vielleicht der Lösung nähern dürfte.'' Zu diesen Ausführungen, die das Ziel der Arbeit kennzeichnen, fügen wir nur die Bemerkung hinzu, daß\ es sich um die Integration partieller Differentialgleichungen handelt, und daß\ diese Integration im zweiten Teile der Arbeit für einige einfache Annahmen wirklich durchgeführt wird.
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